Leoben gewann Kellerduell gegen Kufstein

2. November 2005, 15:44
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Ambitionierte Steirer fanden über Kampf und Moral zum Sieg - Rote Laterne bleibt in Kufstein

Donawitz - Im Keller-Derby der Runde hat sich Leoben durchgesetzt, die rote Laterne bleibt in Kufstein. Neo-Trainer Stankovic forderte von seinen Mannen "über Kampf und Moral zum Sieg" zu kommen, diese ließen ihren Coach nicht im Stich, und kompensierten die sechs Ausfälle mit Kampf und Moral. Die ambitionierten Steirer bestimmten das Match, die vielen Torchancen wurden zunächst vergeben, Stankovic und Krajic scheiterten jeweils zwei Mal.

Die Gäste aus Tirol hingegen nutzen nach einer halben Stunde eine ihrer wenigen Möglichkeiten zum Führungstreffer. Karayün ließ mit einem gezielten 15-m Volley-Hammer Leoben-Keeper Kral, der den verletzten Stammkeeper Schenk ersetzte, keine Chance.

Notbremse und Rot für Kufsteiner

Nach Seitenwechsel wurden die Gastgeber schließlich für ihre spielerische Leistung mit Toren belohnt. Nach einer Notbremse und der roten Karte für Kufstein-Verteidiger Schönberger verwertete Jovanovic den fälligen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich (50.). Nur 10 Minuten später leitete Rinnhofer in seiner 150. Partie mit dem 2:1 die Wende zu Gunsten der Hausherren ein. Ziervogel sorgte mit dem 3:1 (70.) für klare Verhältnisse, Krajic mit dem 4:1 Endstand (91.) ließ Betreuer Stankovic auf der Betreuerbank jubeln. (APA)

  • DSV Leoben - FC Kufstein 4:1 (0:1)
    Donawitz, 400, Gruber.

    Torfolge: 0:1 (30.) Karayün, 1:1 (50.) Jovanovic (Foulelfmeter), 2:1 (60.) Rinnhofer, 3:1 (70.) Ziervogel, 4:1 (91.) Krajic

    Rote Karte: Schönberger (Kufstein/49. Foulspiel)
    Gelbe Karten: Wurzer, Oberlechner

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