Die Sprache der Göttin

2. Oktober 2005, 11:00
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Frauen verändern ihre Zeit - Spannende Spurensuche an der VHS-Urania

Die Sprache der Göttin – nach Marija Gimbutas – ist ein klares sichtbares Symbolsystem, das unsere Zivilisationsgeschichte darstellt. Doppelaxt, Spirale, Labyrinth, Kreise, Monde, Farben, aber auch Hörner, verschiedene Tiere, etc. stellen unterschiedliche Lebenszusammenhänge in einen Kontext, der immer ein weiblicher ist.

Marija Gimbutas, die amerikanische Archäologin mit Herkunft Litauen (1921 – 1994), war eine Pionierin der Erforschung der symbolischen Bildkunst der frühesten Ackerbaukulturen in Europa. Tausende von anthropologischen und zoomorphen Skulpturen, eleganten Gefäßen und Kultgeräten der alteuropäischen Kulturen – besonders in Südosteuropa – legen von den rituellen Aktivitäten im Jahreszeitenzyklus des agrarischen Lebens zeugnis ab. ohne schriftliche Quellen ist jedoch ein angemessenes Verständnis der nicht-materiellen Aspekte einer Kultur aus der beschreibung der Artefakte allein nicht möglich. Deshalb entwickelte Gimbutas die Methode der "Archäomythologie", ein interdisziplinäres Vorgehen, das Archäologie, Mythologie, Ethnologie, Volkskunde, Paläolinguistik und Kenntnis der historischen Quellen vereint.

Verschiedene Frauenforscherinnen, Spurensucherinnen und gewitzte Weiber referieren zu den einzelnen Symbolen!

Letzter Termin

  • Maria Luise Botros: 19.01.06
    Hülle und Höhle: das Haus

    (red)

  • Donnerstag 16:30 – 18:30 Uhr
    Anmeldung: VHS–Urania
    Uraniastraße 1, 1010 Wien
    Tel.: 01 712 61 91
    www.vwv.at
    Koordination: Ruth Devime
    Die Vorträge können auch einzeln besucht werden!
    • Editha
      foto: devime
      Editha
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