Reindl mit Fokus auf Corporate Fashion

7. Oktober 2005, 14:04
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Der oberösterreichische Gesamtanbieter für Berufsbekleidung rechnet 2005 mit zehn Prozent mehr Umsatz und setzt auf Corporate Fashion als Nischenprodukt

St. Willibald - Berufsbekleidungsanbieter Reindl mit Sitz in St. Willibald in Oberösterreich sieht sich als Nummer Eins in Österreich. Insgesamt werden nach Unternehmensangaben bei 35.000 Bestellungen pro Jahr 2 Millionen Teile an Bekleidung und Arbeitsschutz ausgeliefert. Für 2005 rechnet das Unternehmen mit einer Umsatzsteigerung von rund 10 Prozent bei einem Gesamtumsatz von 15 Millionen Euro.

Individuelle Berufsbekleidung

Als Verkaufsschlager entwickle sich die Produktlinie Corporate Fashion, die auf individuelle Berufsbekleidung für Unternehmen spezialisiert ist. "Wir haben hier eine echte Marktlücke entdeckt. In diesem Marktsegment ist ein großes Potential gegeben, die ersten Verkaufszahlen liegen deutlich über unseren Erwartungen", so Geschäftsführer Günther Reindl. Derzeit stehen im Bereich Corporate Fashion 140 Grundmodelle in zehn Kollektionen zur Auswahl. Insgesamt sind bei der Auswahl der Berufsbekleidung aufgrund verschiedener Komponenten wie Stoffart, Farben, Taschen, Kragenform, Knöpfe, etc. 50 Millionen Bekleidungs-Variationen möglich, betont Reindl.

Die Produktion von Schutzbekleidung bildet ein weiteres wichtiges Standbein des Betriebes. So ist Reindl auch auf die Herstellung von flammhemmenden, hochsichtbaren und gegen elektrostatische Entladung schützende Kleidungsstücke spezialisiert.

Unternehmensporträt

Die Firma feiert heuer das 50jähriges Bestandsjubiläum und beschäftigt am Stammwerk in St. Willibald/OÖ. knapp 100 Arbeitnehmer mit der Produktion von Berufsbekleidung, weitere Produktionsstätten befinden sich in China und Tschechien. Zahlreiche renommierte Unternehmen wie Swarovski, Internorm, OMV, VOEST, Energie AG und ÖBB lassen die Berufskleidung beim Innviertler Bekleidungsspezialisten anfertigen. "Neben Großunternehmen sind vor allem auch Baumärkte unsere Hauptkunden", so Günther Reindl.

80 Prozent der Jahresproduktion wird in Österreich verkauft. Hauptexportländer des Unternehmens sind Deutschland und die Schweiz, 15 Prozent des Umsatzes werden in diesen beiden Ländern erzielt. In den nächsten Jahren ist eine Ausdehnung des Exports auf rund 20 Prozent geplant, stellt Reindl fest. (Red)

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    foto: reindl
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