Warum wird man im Alter nicht immer offener?

22. Februar 2006, 17:38
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... wo man doch zwangsläufig immer mehr kennen gelernt hat - oder handelt es dabei lediglich um ein Vorurteil?

Unser Gewinner der Woche, Carlo M., schreibt:

"Älteren Menschen werden im Allgemeinen konservativere Ansichten nachgesagt als jüngeren - im Durchschnitt beider Gruppen zumindest. Ist das nur ein Klischee oder beruht es auf Tatsachen? Mir stellt sich da nämlich schon die eine oder andere Frage: Je länger ein Mensch lebt, desto mehr hat er doch zwangsläufig auch 'gesehen' oder über andere Menschen kennen gelernt. Eigentlich müssten ältere Mitmenschen dadurch doch deutlich offener für neue und andere Ideen sein als jüngere mit ihrem viel kleineren Erfahrungsschatz.

Und außerdem soll Alter doch mit Weisheit einher gehen. Weisheit und Offenheit können doch unmöglich im Widerspruch zueinander stehen, oder?" (red)

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    foto: photodisc
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