Experten warnen vor gefälschten "Katrina"-Spendenaufrufen per E-Mail

28. Dezember 2005, 14:36
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Sicherheitsfirma SurfControl sieht Anstieg von Spam-Mails

Das britische Computerunternehmen SurfControl warnte am Donnerstag in einer Aussendung Privatleute und Unternehmen vor einem alarmierenden Anstieg von Spam-Mails, die auf echte Spenden-Websites für Opfer des Hurrikans "Katrina" verweisen. Hinter diesen als Spendenaufrufen getarnten Phishing-Mails vermutete SurfControl kriminelle Absender, die an persönliche Daten der Empfänger gelangen möchten.

Datenmissbrauch

Das Motiv der Kriminellen sei es, diese wichtigen Personendaten der Empfänger anschließend für gewerbliche oder sogar betrügerische Zwecke zu missbrauchen. Die Phisher kopieren dazu die Spendenformulare von echten Spenden-Websites der Hilfsorganisationen oder lenken die Spendenwilligen zu einem gefälschten Formular um. Dort werden sie dazu aufgefordert, ihre Bankdaten und persönlichen Informationen anzugeben.

Keine Reaktion

SurfControl rät Internet-Nutzern, die für Opfer des Hurrikans "Katrina" Geld spenden möchten, auf keinen Fall auf unangeforderte E-Mails mit Spendenaufrufen zu antworten. Denn der Datendiebstahl ist sowohl für die Betroffenen als auch für die Hilfsorganisationen nicht sichtbar.(APA)

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