Milliardenumsätze: Hotspots lassen die Kassen klingeln

8. November 2005, 15:25
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2009 klettert die Zahl der mobilen Webzugangspunkte auf 200.000

Der Boom um die drahtlosen Internetzugänge an Bahnhöfen oder in Kaffeehäusern, so genannten Hotspots, wird noch einige Jahre anhalten. Mit steigender Akzeptanz klingeln nun auch bei den Betreibern zunehmend die Kassen. Geht es nach den US-Marktforschern von In-Stat, wird sich der Umsatz mit Hotspots bis zum Jahr 2009 auf 3,46 Mrd. Dollar mehr als verdreifachen. Für das laufende Jahr rechnen die In-Stat-Analysten mit Umsätzen von 969 Mio. Dollar.

Steigende Verbreitung der mobilen Online-Zugänge

Ein Grund für die rasante Umsatzentwicklung ist nach Meinung der Marktforscher die steigende Verbreitung der mobilen Online-Zugänge. Demnach wird sich die Zahl der Hotspots weltweit bis 2009 auf knapp 200.000 verdoppeln. "Während die Anzahl der Standorte weiter steigt, wird die Wachstumskurve mit zunehmender Sättigung des Marktes aber ab Anfang 2006 flacher", sagte In-Stat-Analystin Amy Cravens.

Kaffeehäuser und Fastfood-Ketten

Die führende Position auf dem Hotspot-Markt verteidigen Kaffeehäuser und Fastfood-Ketten, wo die Zahl der Hotspots von derzeit 40.000 bis 2009 auf knapp 100.000 steigen soll. Ein Großteil des Wachstums in diesem Sektor wird durch Markenketten wie Starbucks oder McDonalds getrieben. Darüber hinaus steigen auch Hotels zunehmend auf die drahtlose Versorgung mit Breitbandinternet in ihren Häusern um. (pte)

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In-Stat

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    Der Boom um die drahtlosen Internetzugänge an Bahnhöfen oder in Kaffeehäusern, so genannten Hotspots, wird noch einige Jahre anhalten. Mit steigender Akzeptanz klingeln nun auch bei den Betreibern zunehmend die Kassen.

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