Schulreform: Für Günter Haider "quälend langsam"

3. November 2005, 14:22
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Gehrer nimmt Pühringer-Vorschlag für fünfjährige Volksschule "sehr ernst"

Wien - Kritik am Tempo der Umsetzung der von der Zukunftskommission empfohlenen Reformmaßnahmen im Schulbereich übt der Chef der vom Bildungsministerium eingesetzten Kommission, Günter Haider: "Quälend langsam" würde diese vor sich gehen, obwohl nach dem Fall der Zwei-Drittel-Mehrheit für Schulgesetze Reformen zügig möglich wären, sagte Haider im Interview mit der "Presse" (Dienstag-Ausgabe).

Einen "überlegenswerten Vorschlag" hält Haider den Vorstoß des oberösterreichischen Landeshauptmanns Josef Pühringer (V) für eine fünfjährige Volksschule. Damit könnten Grundkompetenzen gefestigt werden, und es wäre mehr Individualisierung und Förderung der Schüler möglich. Auch Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) hält die Verlängerung der Volksschule für denkbar, sie nehme den Vorschlag "sehr ernst", sagte sie der "Presse". Die bereits seit längerem geplante Arbeitsgruppe zur Reform der Schulorganisation soll sich damit befassen. (APA)

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