
Ein Schaf hat ihn weltberühmt gemacht: Der britische Genforscher Ian Wilmut klonte mit 'Dolly' 1996 das erste Lamm aus den Zellen eines erwachsenen Tieres.
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nach galileos kräkung der ptolemäer und freuds kränkung der cartesianer bzw. cogitaner. jetzt aber ist nur die eine hälfte der sich ach so wichtig nehmenden menschleins betroffen. (ich zum glück nicht :-)
und von wegen: "das wäre nur ein klon der mutter." also, es ist doch denkbar, dass sie irgendwann so weit sind, den chromosonensatz einer anderen frau in die eizelle zu hauen. fragt sich also: sind streng genommen männer für die evolution tatsächlich noch notwendig? bzw. wofür sind sie noch notwendig?
Es ist bereits jetzt möglich, den Chromosomensatz einer anderen Frau in die Eizelle zu hauen, und zwar indem man das Polköperchen austauscht.
Wenn aus beiden Eizellen dann Kinder entstehen, sind das Komplementär-Zwillinge, die zwar die gleichen Eltern haben, aber kein einziges gemeinsames Gen.
Aber wurscht, was möglich ist, es besteht in keine Richtung Anlass, dass nun das jeweils andere Geschlecht ausgerottet werden kann. Dazu sind die Techniken viel zu teuer und kompliziert, und Ficken viel zu einfach.
Über die Ausrottung mach ich mir auch weniger Sorgen, aber um die Misstriebe gelangweilter Geister.
Vor ein paar Jahren war ich bei einer Veranstaltung wo man selber seine Schlüsselgene sequenzieren konnte (mit Hilfe natürlich) wie sie auch in der Forensik verwendet werden. Das war ganz einfach und ging schnell. Als man die CD erfunden hat, war die Vorstellung das sie mal so einfach und billig wie jetzt vervielfältigt werden kann auch noch unter "ferner liefen".
Also mir macht dieses Herumspielen im "Lego-Baukasten Gottes" schon irgendwie Angst, und nicht desshalb weil ich nicht verstehe was hier vor sich geht, sonder aus genau gegenteiligem Grund.
Und wie kommt etwas Männliches in die "geklonten Eizellen"? (Was meinen Sie eigentlich damit genau?)
Und wo kommt der Nachschub an Eizellen her?
Und wer sagt, dass die Kinderchen Sklaven und Soldaten werden wollen? Die haben vielleicht ganz andere Zukunftspläne.
Und wie sind die Reagenzgläser beschaffen?
Bei der Eizellreifung wird eine Hälfte der 46 Chromosomen aus dem Zellkern entfernt, zusammen geknüllt und weggeschmissen. Da die Eizelle aber umweltbewusst ist, lässt sie sie nicht einfach fallen, sondern tragt sie noch eine Weile in der Hosentasche herum. Bei der herkömmlichen Zeugung ist der abgetrennte Chromosomensatz genetischer Müll.
Aber bei der Parthenogenese wird der "genetische Müll" recycliert und der Vorgang der Abtrennung wieder rückgängig gemacht.
So ist auch Dolly entstanden und auch alle anderen weiblichen Klontiere.
Bei der Eizellreifung wird eine Hälfte der 46 Chromosomen aus dem Zellkern entfernt und als Polkörperchen unter der Eihülle deponiert.
Bei der Parthenogenese wird dieser Vorgang wieder rückgängig gemacht. Das Polkörperchen ist also das eizelleigene Spermium.
So ist auch Dolly entstanden und auch alle anderen weiblichen Klontiere.
durch Parthenogenese kann man nur einen Klon der Mutter erzeugen.
Da es zu keiner genetischen Rekombination kommt wäre dies der Evolution nicht gerade dienlich.
Lange Rede kurzer Sinn...die Homo Sapiens Weibchen werden auch in Zukunft nicht ohne Männer auskommen können, es sei denn ein paar von ihnen wollen langfristig eine stagnierte Subspezies ins leben rufen die dann von den sich sexuell fortpflanzenden Supermenschen im Zoo gehalten wird ;)
In unserem Fall wäre ein Stehenbleiben auf dem aktuellen Stand der Evolution sehr wohl sinnvoll, da wir nicht mehr der natürlichen Auslese unterworfen sind und so nach und nach degenerieren. Wir haben jetzt einen guten genetischen Zustand erreicht und sollten den tunlichst beibehalten.
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