Hoffen auf den Deutschen Fernsehpreis

8. November 2005, 14:58
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Meistnominierter Film ist ARD-Rotlichtdrama "Hotte im Paradies" - "Speer und Er" mit nur zwei Nominierungen

Iris Berben und Sebastian Koch hoffen in diesem Jahr auf einen Deutschen Fernsehpreis. Die beiden sind als beste Schauspieler nominiert worden, wie das Büro Deutscher Fernsehpreis am Dienstag in Köln bekannt gab. Die Auszeichnungen werden in 23 Kategorien vergeben, dazu kommen ein Ehrenpreis und zwei Förderpreise. Die Gala wird am 15. Oktober in Köln aufgezeichnet. Der Privatsender Sat.1 strahlt die Show einen Tag später um 20.15 Uhr aus.

Berben, die für ihre Rolle im quotenstarken ZDF-Dreiteiler "Die Patriarchin" (lief im Jänner im TV) ins Rennen geht, muss sich gegen Monica Bleibtreu ("Marias letzte Reise") und Johanna Wokalek ("Die Kirschenkönigin") durchsetzen. Koch ("Speer und Er") tritt gegen seine Berufskollegen Misel Maticevic ("Das Zimmermädchen und der Millionär" und "Hotte im Paradies") und Ulrich Noethen ("Der Boxer und die Friseuse" und "Die Patriarchin") an.

"Hotte im Paradies"

Meistnominierter Film ist das ARD-Rotlichtdrama "Hotte im Paradies" um einen Zuhälter, der einen Fehler macht, als er sich plötzlich in ein Mädchen verliebt. Der Streifen wurde außerdem von der Jury in der Kategorie Beste Regie (Dominik Graf) und gleich zwei Mal in der Kategorie Beste Schauspielerin Nebenrolle (Nadeshda Brennicke und Birge Schade) in die engste Auswahl genommen. Eines der herausragenden TV-Ereignisse, die ARD-Geschichte "Speer und Er", muss sich mit den zwei Nominierungen von Sebastian Koch und in der Kategorie Beste Ausstattung zufrieden geben.

Beste Serien

Um den Titel der Besten Serie konkurrieren die Krimiproduktionen "Abschnitt 40" (RTL), "München 7" (Bayerisches Fernsehen) und "Soko Leipzig" (ZDF). In der neu geschaffenen Kategorie Beste tägliche fiktionale Serie wetteifern "Bianca - Wege zum Glück" (ZDF), "Unter uns" (RTL) und "Verliebt in Berlin" (Sat.1). Die Beste Sitcom wollen "Stromberg" und "Nikola" (beide RTL) sowie "Typisch Mann!" (ZDF) unter sich ausmachen. Die Beste Moderation einer Informationssendung liegt entweder bei Thomas Kausch ("Sat.1-News"), Claus Kleber (ZDF- "heute journal") oder Anne Will (ARD-"Tagesthemen").

Beste Moderation

Auch im Showbereich wird um die beste Moderation gekämpft. Dabei treten Wigald Boning und Barbara Eligmann mit "Clever! Die Show, die Wissen schafft" (Sat.1) gegen Hugo Egon Balder, Hella von Sinnen und Bernhard Hoëcker mit "Genial daneben" (Sat.1) und Stefan Raabs "TV Total Turmspringen" (ProSieben) an. Die Beste Comedy könnten Christian Ulmens "Mein neuer Freund" (ProSieben), Bastian Pastewkas "Pastewka in..." (RTL) oder die Sat.1-"Schillerstraße" sein.

Beste Informationssendung

Die Nominierungen für die Beste Informationssendung werden erst nach der Wahl bekannt gegeben. Im Sendervergleich führt (ohne die Informationskategorie) die ARD mit 26 Nominierungen, das ZDF folgt mit 21, Sat.1 mit 14, RTL mit 7, die Dritten Programme und ProSieben mit jeweils 3 Nennungen und Premiere mit einer Nennung. Der Ehrenpreis und die beiden Förderpreise werden später festgelegt. (APA)

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