13 Mal mehr Wasserstoff
Kruse hat gemeinsam mit Ben Hankamer vom Institute of Molecular Bioscience der University of Queensland in Brisbane eine genetisch veränderte Mutante der Grünalge Chlamydomonas reinhardtii namens Stm6 hergestellt. "Diese Art der Wasserstoffherstellung, das erst vor kurzem patentiert wurde, ermöglicht es bis zu 13 Mal mehr Wasserstoff zu produzieren, als dies bisher der Fall war. Einer industriellen Verwertung steht also nichts im Weg", zeigt sich Kruse im Interview mit pressetext überzeugt. In fünf bis sechs Jahren sei es möglich einen solchen Bioreaktor für kommerzielle Zwecke herzustellen. Das sei auch das Ziel der Forscher.
Algen sterben an Altersschwäche
"Der reine Wasserstoffgehalt ist mit 99,8 Prozent extrem hoch", so der Forscher. Gasgemische bei der Herstellung des Treibstoffes der Zukunft wären nämlich unerwünscht. Das System, das die beiden Forscher geschaffen haben, arbeitet einfach: in einem geschlossenen Behälter werden die Algen in der wässrigen Suspension beleuchtet. Dabei produzieren sie mit Photosynthese Wasserstoff in Gasform. "Je länger der Prozess läuft, desto geringer werden die Ausbeuten dann", erklärt Kruse. Nach rund zwei Wochen sterben die Algen dann an "Altersschwäche" und eine frische Algenkultur muss angelegt werden.
Bioreaktor-Prototyp im kommenden Jahr
"Doch sind die abgestorbenen Algen keineswegs unbrauchbar", wie Kruse meint. "Das ist reine Biomasse. In weiterer Folge könnte man auch aus diesen abgestorbenen Algen Wasserstoff herstellen, allerdings würde hier CO2 entstehen. Dieses könnte aber wieder für die Produktion des ersten Zyklus verwendet werden", beschreibt Kruse den möglichen geschlossenen Kreislauf. Die beiden Forscher arbeiten derzeit intensiv daran, durch gezielte molekulargenetische Eingriffe die Produktionsraten weiter zu erhöhen. Ein erster Prototyp für einen Bioreaktor soll aber bereits in diesem Jahr entstehen.
Die USA, Japan und Europa haben in Förderprogramme zur Herstellung von Wasserstoff Milliarden investiert, um neue Verfahren zu finden. Das bisher gängige Herstellungsverfahren - die Elektrolyse - macht nämlich große Mengen Strom aus fossilen Energieträgern erforderlich. (pte)
Wissenschafter entwickeln neue effizient arbeitende, robuste Photoelektrode aus gängigen, preiswerten Materialien
Die von dem Pysiker Harald Weinfurter präsentierte Quelle soll sowohl Grundlagenforschung als auch Arbeiten am Quantencomputer vorantreiben
Immer kleinere Bauteile führen zur Veränderung der Materialeigenschaften
Berechnungen zufolge könnten Großstädte dadurch in der heißen Jahreszeit um bis zu ein Grad Celsius kühler sein
WissenschaftlerInnen fanden heraus, dass vermeintlich anonyme Internet-NutzerInnen namentlich identifiziert werden können
Wissenschafter reihten Silberionen in einer Doppelhelix aneinander - Derartige Strukturen könnten in Zukunft als Nano-Sensoren dienen
Nervensystem als Vorbild für lernfähige Rechner - Informatiker der TU Graz koordinieren EU-Projekt "Brain-i-Nets"
Kalifornischer Super-Laser stellt neuen Hitzerekord auf: 30-mal mehr, als jeder andere Laser bisher geschafft hat
Rekordhaus von jenseits der 800 Meter Höhe kostete 2,85 Milliarden Euro - Endhöhe bleibt vorerst ein Geheimnis
Bloodhound-Konstruktionsteam will 2011 1.600 Kilometer pro Stunde erreichen - 135.000-PS-Fahrzeug entspricht rund 180 F1-Boliden
Geniale Erfindungen und ihre Geschichte
Blödsinn,der publiziert wird um sich oder eine angebliche Forscher-Gruppe wichtig zu machen!
Den Wasserstoff benötigen die Algen für die Dunkel-Reaktion der Photosynthese zur C02 -Fixierung!
Deshalb ist diese Wasserstoff-Produktion ökonomischer und ökologischer Unsinn im Sinne der Bürger von Schilda.
Armin vom Berg der Freude
Wäre ich ein irrer Wissenschafter mit terroristischen Veranlagungen, so richtig evil, dann würde ich per Genmutation einen Großteil, ach was, alle Algen zu Wasserstoffschleudern umfunktionieren und mir das Schauspiel des großen Knalls von meiner extraterrestrischen Basis aus anschauen. Da könnte mich auch kein Austin Armin Powers Kern davon abhalten, eher noch würde er mich dazu inspierieren.
bakterien mit photonen-laser in geschlossenem behälter bestrahlen (energie von autobatterie) und den produzierten wasserstoff direkt einem alten vergasermotor zuführen, bzw puffern für späteren verbrauch. man braucht wasserstoff nicht aufwendig transportieren und die tankstellen können sich als algen-gärtner versuchen. problem: treibstoffindustrie bleibt auf der strecke, deswegen wird wasserstoff ganz sicher mal mit LKWs durch die Gegend gefahren.
das sogar recht nett weil die algen machen das selbe
wie in freier wildbahn aber alles ohne nat. feind und mit optimalen bedingungen *ggg*
ausserdem solltest du dich nicht mehr bewegen nich mehr atmen oder essen weil du könntest ja nen ein zeller einatmen ggg
ich frag mich echt was manche menschen ham
p.s. sexistisch???!
Es wird also die Lichtenergie in Wasserstoff umgewandelt.
Die einzige verfügbare wirklich Umweltschonende Lichtenergiequelle ist die Sonne.
Damit das Sonnenlicht halbwegs ausgewertet werden kann, muß der Reaktor aus Glas und flach (höchstens millimeterdick) sein.
Licht aus künstlicher Beleuchtung verbraucht ja selbst zumindest soviel Energie, wie man aus dem Produzierten Wasserstoff gewninnen kann.
... das ist Blödsinn. Licht das nicht durchkommt, weil es gestreut wird, kommt nicht durch, also kann man es auch nicht reflektieren. Sie können mit Ihrer Anordnung vermutlich den Wirkungsgrad erhöhen, aber komplett ausgleichen können S' den Effekt nicht. Möglichst dünnes Glas + Spiegel ist für die Lichtausbeute vermutlich am besten. Hoffentlich werden die Pflanzerln dabei nicht gegrillt. ;-)
Allerdings ist mir auch nicht klar, was Lulu mit ihrem Posting sagen wollte.
Die Kommentare von User und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.