SPÖ will "Zukunftskommission II"

3. November 2005, 14:09
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Damit Vorschläge "auch 1:1 und nicht 1:10 umgesetzt werden"

Eine "Zukunftskommission II" für das Reform-Controlling im Bildungsbereich fordert SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser. Grund: "Sowohl was das Engagement als auch was das Tempo der Umsetzung der von der Zukunftskommission vorgeschlagenen Schul-Reformen betrifft, ist Bildungsministerin (Elisabeth, Anm.) Gehrer säumig", so Niederwieser in einer Aussendung.

Nicht erst die Urenkel

Die erste Zukunftskommission, ein Wissenschafter-Gremium unter dem Vorsitz des Salzburger Erziehungswissenschafters Günter Haider, erstellte bis April 2005 eine Analyse des österreichischen Schulsystems sowie Reform-Vorschläge.

Die Experten sollten nun darauf achten, dass die Vorschläge "auch 1:1 und nicht 1:10 umgesetzt werden", so Niederwieser. Gehrer wolle sich offensichtlich "völlig der von ihr selbst eingesetzten Zukunftskommission entledigen, damit sie ungeniert ihre Mini-Reformen als großen Wurf verkaufen kann". Die Zukunftskommission solle daher als Kontrollinstanz weiterarbeiten: "Ich wünsche mir, dass zumindest meine Enkelkinder und nicht erst meine Urenkeln die 'Neue Schule' erleben", so Niederwieser. (APA)

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