Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate

"Warum gilt für uns Norden = "oben"? Und Süden = "unten"? Gibt es sowas denn "wirklich"?
Warum wird die Erdkugel immer nur auf eine Art abgebildet? Warum das "Mapamundi" nicht verkehrt herum?
Dreht man sie um, steht die Welt dann Kopf??? Oder betrachten wir unsere Welt einfach nur einseitig?"
Oder anders gefragt: Wie kam es historisch gesehen zur standardisierten Darstellung der Welt - und warum hat sich nie eine Alternative dazu durchgesetzt? Oder gibt es solche Alternativen sogar und wir haben sie bloß nie zur Kenntnis genommen?
(red)
... oder sind wir zu einem Leben mit Vergehen, Kavaliersdelikten und allerhand Anrüchigkeiten verdammt?
... oder sind die kleinen papierenen Hilfestellungen zwangsläufig missverständlich?
Wo die Wiener U5 so lange bleibt, was Hademar Bankhofer mit Petersilie zu tun hat und das Geheimnis der "Lost Numbers" im Teletext - ein "Dumm(?) gefragt"-Rückblick
... der Titel steht bewusst unter Anführungszeichen, denn unser Gewinner der Woche bezieht sich auf eine regelmäßig wiederkehrende Posting-Variante
Charaktersache oder nicht: Wie aussagekräftig respektive unvereinbar sind die Vorlieben in Sachen Haustier wirklich?
Wir bitten um Beiträge zur jüngst geführten Diskussion, ob sich die Menschheit dem intergalaktischen Publikum zu langweilig präsentiert
... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern
Oder ist die technologische Entwicklung, die wir nicht mehr kontrollieren können, längst am Laufen?
Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend
... oder ist es doch eher so, dass bis ans Ende aller Zeiten am System herumgedoktert werden muss?
Wenn die Royal Geographical Society das Thema in großem Rahmen debattiert, dann wollen wir hier natürlich nicht hintanstehen
Unter dem Eindruck der vergangenen Wochen fragt unser Gewinner der Woche, wie alternativenlos die gegenwärtige Struktur der Weltwirtschaft ist
In einer fernen Zukunft könnte der/die PolitikerIn obsolet sein - aber wie müsste dann eine solche Gesellschaft funktionieren? Oder könnte sie das überhaupt?
Nachdem in der universalen Phrasothek unter anderem Fußball, Sex und Essen als "schönste Nebensache der Welt" abgelegt sind ...
Geschichte ist vielleicht nur die halbe Miete - unser Gewinner der Woche schlägt eine ergänzende Schwerpunktsetzung vor
Wäre in einer monochromatischen Welt die Evolution vielleicht in komplett anderen Bahnen verlaufen?
Eine Frage, so verblüffend einfach, wie sie nur ein Kind stellen kann - helfen Sie seinem Vater bei der Beantwortung
Wenn die Erdölreserven dereinst zur Neige gehen, wird nicht nur bei Treibstoffen umgedacht werden müssen
Zum Vergleich steht die Effektivität der Systeme Strafe und Belohnung in Hinblick auf die Verbrechensminderung
Utopie oder doch eher Dystopie? - Unser Gewinner der Woche begegnet der alten Parole ziemlich skeptisch
"Intelligent Design", Christenparteien, Religions-Terror: Dämmert ein neues Zeitalter der globalen Religiosität herauf?
Nach dem Computer ist die Zeit reif für eine neue Stufe auf der technologischen Entwicklungsleiter - Wie könnte diese aussehen?
Auch eine Art Rückblick: Was hätte einen Science Fiction-Leser der 50er Jahre oder der Jahrhundertwende an unserer Gegenwart erschreckt?
Zur Einschränkung: seit 1900 - eine Frage vor des Volksmunds Hintergrundgemurmel "Früher ist alles viel besser gewesen ..."
Wir befinden uns in einer fernen Zukunft ... und versuchen zu ergründen, was für das Heute am prägendsten war
... welche Gesellschaftsform hätte sich daraus entwickeln können? Entwürfe für ein spekulatives 21. Jahrhundert
Teil 1 eines Fragen-Doppels zum Thema Masse und Gewicht - diese Woche: die Makro-Ebene
"Neuen Kontinent entdeckt!", würden wohl heute die Medien verkünden - Wie und wann jedoch erfuhr die breite Bevölkerung damals davon?
Diese Woche wieder Gelegenheit zum wilden Spekulieren: Wie würde unser Zusammenleben aussehen, wenn wir alle Gedanken lesen könnten?
Ist eine Welt, in der die Forschung alles erklären kann, der Schlüssel zur idealen Gesellschaft oder schlicht der blanke Horror?
Welche Innovation oder Gewohnheit unserer Gesellschaft wird den Menschen der Zukunft am lächerlichsten erscheinen?
Entwerfen Sie das Bild von einer Welt, in der alles das Doppelte wiegt: Wie würden wir dort aussehen, welche Probleme hätten wir?
... so es sich überhaupt entwickeln hätte können - unser Gewinner der Woche lädt zur Spekulation ein
Schnell, bevor der Jänner aus ist: Unser Gewinner der Woche fordert die globale Inventur
Ein Gedankenspiel mit Klischees und Weltanschauungen als Frage der Woche
... wenn unsere Vorfahren sich rein vegetarisch ernährt hätten? Und wie, wenn wir es ab jetzt täten?
... und was hat die Etablierung einer neuen Massenreligion schon so lange verhindert?
Ein Vierteljahrhundert nach Veröffentlichung der "Gaia"-Hypothese sei sie wieder einmal zur Diskussion gestellt
... und wir reden hier nicht von den Regierungsinstitutionen, sondern vom schmückenden Status an sich
Der thematische Bogen dieser Frage spannt sich vom angeblich versinkenden Tuvalu bis zum sommerlichen Mozart-Streit
... was ist dann ihre Mutter? Oder haben wir einfach nur zuviel "Matrix 2" geguckt?
Lässt sich noch einmal das öffentliche Interesse für Raumfahrt so mobilisieren wie seinerzeit beim Mondflug?
... und müsste man nicht dafür Geld bekommen, während man andererseits für seinen Job zu bezahlen hätte?
... unter der Prämisse allerdings, dass die Menschheit fortbesteht ...
... obwohl wir in ihr leben müssen? Warum schicken wir unsere Kinder in ein Biotop, das wir zerstören?
das ist natürlich aus eurozentrismus so, der aber nicht dabei halt macht, den norden oben zu denken: er vergrößert die territorien im norden auf den gängigen weltkarten auch noch unverhältnismäßig, weil die durch die "draufsicht" verzerrt riesig dargestellt werden. es gibt dazu eine "gegenkarte", die die landflächen in relation zu ihrer tatsächlichen fläche darstellt - die sog. "peters-projektion". vor allem in südamerika werden in vielen schulzimmern "umgedrehte" peters-projektionen verwendet, bei denen der süden oben ist.
auf die schnelle hab ich diesen link aus bolivien gefunden, der die peters-karte feiert, allerdings mit norden oben: http://www.congresobolivariano.org/modules.p... cle&sid=51
In der MITTE liegt der VATIKAN, fragt's den Schönborn! und so nebenbei, ob der Galilei recht hat, is no net erwiesen, nur "es ist im Bereich des Möglichen"! Das der 0-Meridian durch Greenwich geht haben die den Engländern ja bis heut net wirklich verziehen
für weiter nördlich stammt daher, dass die zahl des breitegrades höher wird.
natürlich sagen die bewohner der südhalbkugel weiter oben in richtung geograph. südpol ( auf dem sich der magn. nordpol befindet ).
nur die am äquator sind sich unschlüssig.
fazit : rechnerisch ist's definiert, aber es gibt ein sprachenbabylon ( bzw. nichts ist unlogischer als die sprache ).
mfg.
und den beiden polen ergibt sich ein bezug. die lage des null-meridians ist natürlich willkürliche annahme.
ebenso die bezeichnung oben oder unten, die aber durch definition der nördlichen breitegrade auf der
+y achse definiert wird.
auch die australier sollten unten zum südpol sagen. es sei ihnen verziehen, dass sie das nicht tun.
es macht Sinn, den Norden oder den Süden als Orientierungspunkte anzunehmen, weil beide tatsächlich Punkte sind, anders als West und Ost.
Globen sind soviel ich weiß, geneigt um die gegen die Umlaufbahn geneigte Erdachse zu simulieren. Die simple Erleichterung der Sicht ist auch eine gute Erklärung.
Und wenn Sie eine Karte zeichnen, und sie drehen können, wie sie wollen, wo befindet sich dann Ihr Land: Mitte oben oder Mitte unten?
Daß die Karte so geblieben ist, ist dadurch zu erklären, daß die europäischen Staaten als erste eine hochgradige Industrialisierung erfahren haben und dem Rest der Welt (außer Amerika) diktieren konnten, wie Karten zu zeichnen sind. Außerdem war es leicht für fremdländische Kartographen, mit den
Techniken die Konventionen zu übernehmen - so wie es für die Anfänge der Kartographie dienlich war, den Nullmeridian durch das eigene Wohnzimmer zu führen.
Daß nach jahrhundertelanger Betrachtung gleich gestalteter Karten Norden im Sprachgebrauch oben ist, ist klar.
Btw haben die Japaner bis tief ins zwanzigste Jahrhundert Karten gezeichnet, in denen ihr Heimatland "im Mittelpunkt" liegt. Vielleicht tun sie's immer nohh. Weiß jemand was darüber?
...und nicht nur die Japaner. Japan kann ich definitiv bestätigen, weil ich selber da war, aber angeblich ist das überhaupt im Ozeanischen und ostasiatischen Raum so üblich, dass bei einer Weltkarte Eurasien links, der Pazifik in der Mitte und Amerika rechts liegt. Ist nur verständlich, weil's ja viel übersichtlicher ist (für dort ansässige).
Aber lustig wenn man als Europäer sowas zum ersten mal zu Gesicht bekommt, weil der eigene Kontinent dann nur ein kleiner Appendix links oben im Eck ist. Norden ist aber auch dort oben...
da drängt sich bei mir dann doch die Frage auf, warum die meisten Globusse (ist das die mehrzahl von Globus?) schräggestellt sind und nicht oben wirklich ganz oben ist... worauf natuerlich unmittelbar folgt, das auch unten nicht ganz unten ist ... Vielleicht hat man sich darauf geeinigt, weil man dann fast jeden Nordstaat (USA, Europa, Russland) ganz nach oben drehen kann ... naja, die Suedstaatler wurden wie bereits erwaehnt wieder einmal nicht gefragt. Das koennte man aber durch eine weitere Drehachse am Globus beheben. So darf jeder mal oben sein :)
mir fällt immer auf, daß "rauf", (abgesehen von wirklich nördlich bzw.oder höhenmäßig) eine Art "Heimat" darstellt, unabhängig der Himmelsrichtungen
Man fährt "runter" (auch "hinaus"), wenn man sich von zuhause zu entfernt. Dann fährt man wieder rauf ("hinein") nach Hause.
Gitb's da Regeln??? Weil oft ist es genau umgekehrt!
soweit ich weiß gibt es auf der südhalbkugel keinen stern, der genau über dem nadir steht.
ausserdem waren alle entdecker und wissenschaftler der letzten 500 Jahre (vor 1900) auf der nordhalbkugel zuhause.
Da wir uns die Erde auf einer Achse vorstellen (so ne art Dönerspieß) und wir ganz oben als Nordpol und ganz unten als Südpol definiert haben, darum ist Norden oben und Süden unten. Wenn man das ganze nun so auf einen tisch mit schräger arbeitsfläche legt, dass norden oben und süden unten ist, ergeben sich automatisch auch die Richtungen für Osten und Westen.
(Ist doch egal obs stimmt oder nicht, die Erklärung klingt doch logisch oder *g*)
"wir ganz oben als Nordpol und ganz unten als Südpol definiert haben".....genau um diese frage geht es ja - warum wurde das gemacht?
daß es dann auf einer karte so ist, daß norden oben ist, ist ja klar - aber warum wurde es vorher so festgelegt darum gehts ja hier
Alles ist relativ (und relativ kompliziert) verständlich und doch wieder nicht richtig.
Solange nicht klar ist ob die Erde nicht doch eine Scheibe ist, würde ich die Kartendiskussion als nicht entscheidbar ansehen.
Gestern bin ich mit meinem Flugzeug sowohl nach NORDEN als auch nach SÜDEN nach UNTEN nach OBEN geflogen.
Im Englischen gibt's da so einen Spruch: "Never change a sinking ship!" oder so, oder war das doch was mit einem "winning team" und irgendwelchen Ratten??? (mit Sprichwörtern kenn' ich mich nicht so gut aus) ;-)
In jedem Fall sind die menschlichen Karten bei der Ankunft von Auswärts keine wirkliche Hilfe!
Eine zweidimensionale Darstellung einer multidimensionalen Realität - wirklich unzureichend!
Ich glaube bis heute, dass ich mich damals in irgendeiner Dimension geirrt habe und hier gar nicht sein sollte ...
... für mich is das definitiv nicht so, dass das alles selbstverständlich wär; wenn auch norden und süden - genau so wie oben und unten - klar sind, so muss ich über ost und west - genau so wie über links und rechts - immer wieder nach"zählen" ("nie ohne ...").
ich glaub ja dass das was damit zu tun hat dass ich ein umg'lernter linkshänder bin...
Im Alten China wurde Süden oben gedacht, weil der Sohn des Himmels von "Bei Jing" (=nördliiche Hauptstadt) aus nach Süden auf sein Reich blickt, folglich ist aus seiner Sicht Süden auf der oberen Seite seines Blickfeldes und damit auch auf den Karten oben. Diese Sichtweise findet sich beispielsweise noch in der Kosmologie des "Yijing" (I-Ging). Dementsprechend sind auch Osten und Westen gegenüber unseren Karten vertauscht.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.