Windows Vista: Neue Hardware ist angesagt

3. Oktober 2005, 10:42
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Aktuelle PCI-Express-Grafikkarte vonnöten - Hoher Speicherverbrauch auf 64-Bit-Rechnern - Serial ATA 2-Platten empfohlen

Auf deutlich höhere Hardwareanforderungen als in bisherigen Betriebssystemen sollten sich schon mal künftige Windows Vista-BenutzerInnen einstellen. Im Rahmen der australischen TechEd-Konferenz, hat Microsoft erste Details bekannt gegeben, und die sprechen eine Sprache, die vor allem die Hardwarehersteller erfreuen wird.

Aufrüsten

Denn laut einem Bericht des APC Magazines ist für zahlreiche BenutzerInnen Aufrüsten angesagt, wollen sie von Vorteilen der neuen Windows-Version profitieren. So empfiehlt der Softwarehersteller mindestens eine aktuelle Grafikkarte mit 128 MB RAM, besser aber 256 oder mehr, die Anbindung ans Mainboard per PCI-Express sei ebenfalls sehr wichtig. Der Grund dafür sei, dass Vista auf ein vollkommen neues Treibermodell setze, dass den Grafikprozessor wesentlich mehr benutze als bisher. Dies entlaste zwar die CPU, brauche eben aber eine aktuelle Grafikkarte und vor allem auch einen Hochgeschwindigkeitszugriff auf den Hauptspeicher - wofür AGP eben "nicht optimal" sei, dafür laufe Vista dann insgesamt wesentlich flotter als XP.

NCQ

Im Bereich der Harddisks empfiehlt man eine aktuelle Serial-ATA-2-Platte, aufgrund des dabei zum Einsatz kommenden Native-Command Queings (NCQ), da das Betriebssystem stark von der asynchronen Abarbeitung der einzelnen Aufträge profitieren. Beim Hauptspeicher sollten es mindesten 512 MByte sein - vorausgesetzt es handelt sich um einen 32-Bit-Prozessor, für 64-Bit-CPUs empfiehlt man hingegen gleich 2 GB an DDR3 RAM.

Eingeschränkt

Die Spezifikationen sind wohl auch als Aufforderung an die Hardwarehersteller zu verstehen, in aktuelle PCs entsprechende Komponenten einzubauen. Ganz ausgeschlossen werden BenutzerInnen älterer System allerdings nicht, wer zum Beispiel keine entsprechend gute Grafikkarte habe - wie es wohl auch noch eine Zeit im Laptop-Bereich der Fall sein wird - müsse sich aber statt der neuen Oberfläche mit einem Windows XP-ähnlichen GUI zufrieden geben. (red)

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