Burgenland: 500 Pflichtschüler weniger

8. November 2005, 13:24
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Ab Schulbeginn gibt es im Burgenland 16 Klassen weniger als im Vorjahr. Standorte und Lehrposten sollen abgesichert werden

Eisenstadt - Im neuen Schuljahr gebe es im Burgenland rund 500 Pflichtschüler und um 16 Klassen weniger. Trotzdem sei es gelungen, die befristeten Verträge aller 38 Vertragslehrer zu verlängern, reagierte am Freitag Landesrätin Michaela Resetar auf Forderungen der burgenländischen Grünen nach der Einstellung von Begleitlehreren an den heimischen Volksschulen.

Standorte und Lehrposten absichern

Mit 414.000 Euro, die Bildungsministerin Elisabeth Gehrer im Rahmen des Finanzausgleiches zusätzlich für die Schulen zur Verfügung stelle, könnten Standorte und Lehrerposten abgesichert werden, so Resetar. Damit sei ein erfolgreicher Schulstart möglich.

Einheitliche Lehrerausbildung

Eine EU-konforme Aufwertung der Lehrerausbildung auf Hochschulniveau forderte SPÖ-Bildungssprecherin LAbg. Gerti Spiess. Aus Sicht der SPÖ führe an einer Reform, die eine einheitliche Lehrerausbildung auf Hochschulniveau gewährleiste, kein Weg vorbei, so Spiess in einer Aussendung. Auch die besonderen Bedürfnisse der Aus- und Weiterbildung der burgenländischen Lehrer dürften von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer nicht ignoriert werden, erklärte Spiess. (APA)

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