Microsoft fühlt den Firefox im Nacken

29. Oktober 2005, 11:04
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Der Softwarekonzern nennt die Mozilla Foundation nun auch offiziell einen Konkurrenten

Der Softwarekonzern Microsoft hat nun erstmals offiziell die Mozilla Foundation als ernstzunehmenden Mitbewerber und Konkurrenten bezeichnet. Vor allem im freien Browser Firefox dürfte Microsoft eine Bedrohung seiner Marktdominanz sehen.

"10K"

Im alljährlich fälligen Formular "10K", das börsennotierte Unternehmen für die US-Börsenaufsicht SEC ausfüllen müssen, meint Microsoft, dass "Wettbewerber wie Mozilla bieten Software an, die mit den Browsing-Fähigkeiten des Internet Explorers unserer Windows Betriebssysteme konkurrieren".

Klagen wegen Sicherheitslücken

Laut einer Meldung von Silicon.de dürfte sich Microsoft auch Kopfzerbrechen wegen möglicher Klagen aufgrund von Sicherheitslücken im nternet Explorer machen. Zwar würde es in den Lizenzbestimmungen Klauseln geben, die den Hersteller schadlos halten sollen, doch kann es keine Garantie dafür geben, dass diese Vorkehrungen auch vor den bestehenden Gesetzen oder "vor Gericht aufrecht erhalten werden können", so Silicon.de.

Linux minimiert den Gewinn

Neben Mozilla und dem Firefox nennt Microsoft noch andere Mitbewerber, die verstärkt am Weltmarkt mitnaschen werden. So wird vom Softwarekonzern erwartet, dass Linux für den Rückgang von Umsätzen und Gewinnen des Unternehmens sorgen könnte, da "nicht-kommerzielle" Software das Geschäftsmodell kommerzieller Produkte unter Druck setzt. Besonders im öffentlichen Bereich sei dies zu bemerken.(red)

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    montage: red
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