STANDARD verkauft mehr als 70.000 Exemplare

24. November 2005, 11:54
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Erstmals Marke übersprungen – 71.239 verkauft – 3052 Abos mehr - Auflagenkontrolle für das zweite Quartal 2005 und Halb­jahres­schnitt veröffentlicht

Exakt 71.239 Exemplare hat DER STANDARD im zweiten Quartal 2005 pro Tag verkauft. Laut Österreichischer Auflagenkontrolle (ÖAK) liegt der Schnitt damit erstmals jenseits der 70.000. 3052 Abos mehr als ein Jahr zuvor stehen hinter dieser Steigerung.

"Presse" verlor 3363 Abos

Die verkaufte Auflage der "Presse" blieb mit 47 Stück mehr als im zweiten Quartal 2004 stabil. Ein zweiter Blick auf die Detailzahlen zeigt freilich: Sie verlor binnen eines Jahres gleich 3363 voll zahlende Abonnenten. DER STANDARD legte in dieser Kategorie im selben Zeitraum um 1403 Exemplare zu.

Der Abstand zwischen "Presse" und STANDARD in der Kategorie Direktverkauf – das sind Einzelverkäufe etwa am Kiosk und Abos – schrumpfte damit von fast 5000 Stück vor einem Jahr auf nur noch 1153.

Ihren deutlicheren Vorsprung bei den Gesamtverkäufen schafft "Die Presse" mit Verkäufen an Großabnehmer von bis zu 1500 Stück etwa im Rahmen von Marketingaktionen.

Das "Wirtschaftsblatt", inzwischen im Einflussbereich der Styria Medien AG ("Die Presse", "Kleine Zeitung"), steigerte seine Abos um 2613. Insgesamt verkauft die Spezialzeitung knapp mehr als 30.000 Stück, um 2951 mehr als ein Jahr zuvor.

"Krone" verlor in Wien

Österreichs meistverkauftes Blatt verlor vor allem in Wien. Von insgesamt an die 7700 Stück weniger büßte die "Krone" in der Hauptstadt fast 5400 ein. Österreichweit verkauft sie beinahe 850.000 Exemplare. Der Verlust eint das Kleinformat mit seinem Mediaprintbruder "Kurier", der in Wien 1644 Stück weniger verkaufte. Dazu dürfte die kostenlose U-Bahn-Zeitung Heute beitragen.

Die "Kleine Zeitung" verkaufte zwar insgesamt 4700 Stück mehr, musste dafür aber fast 10.000 Vollpreisabos weniger mit vergünstigten Abonnenements abfangen. Konkurrent "Krone" verlor mehr als 42.000 Vollpreisabos, gewann gut 57.000 günstigere.

Unter den Wochenzeitungen verlor die "Oberösterreichische Rundschau" binnen eines Jahres fast ein Sechstel ihrer verkauften Auflage: fast 18.700 weniger auf gut 108.000 Stück, vornehmlich verloren im Einzelverkauf.

Österreichs meistverkaufter Wochentitel, "Die ganze Woche", legt auf gut 340.000 zu.

Den Magazinen der News-Gruppe ist die ÖAK weiterhin zu streng. "Sportmagazin", "Wienerin", Motorrad- und Reisemagazin, "Gewinn", "Alles Auto" verkauften weniger, der "Wiener" mehr. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 26.8.2005)

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