Nachlese: Telering-Betriebsrat verhandelt mit T-Mobile über Arbeitsplätze

3. Oktober 2005, 11:57
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Mit GPA wird in nächsten Wochen über mögliche Zukunfts­szenarien gesprochen - "Maximum an Absicherung für die Mitarbeiter" gemeinsames Ziel

Wien - Der Telering-Betriebsrat verhandelt derzeit mit dem T-Mobile Austria-Management über die weitere Vorgangsweise, sollte das Kartellgericht grünes Licht für den geplanten Zusammenschluss von T-Mobile und Telering geben. In den nächsten Wochen sollen konkrete Verhandlungen über die möglichen Zukunftsszenarien stattfinden, die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) wird dabei einbezogen.

Gemeinsames Ziel wäre "ein Maximum an Absicherung für die Mitarbeiter", betonte der Betriebsrat am Mittwoch in einer Pressemitteilung. T-Mobile habe den Telering-Mitarbeitern zugesichert, dass "ein hohes Interesse an einer reibungslosen Zusammenführung" bestehe, sagte Telering-Betriebsratsvorsitzender Adolf Beauvale: "Wir streben eine einvernehmliche Lösung an, nur so würden beide Seiten profitieren".

T-Mobile Austria-Chef Georg Pölzl ging zuletzt davon aus, dass bis Ende 2006 rund 10 bis 15 Prozent der insgesamt 2.200 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden.

Bis zum endgültigen Closing des Deals, das bis Jahresende erwartet wird, bleibe Telering ein eigenständiges Unternehmen, betonte kürzlich tele.ring-Chef Michael Krammer. Die Übernahme durch T-Mobile bedarf noch der kartellrechtlichen und regulatorischen Genehmigung durch die EU-Wettbewerbsbehörde und die Telekom Control Kommission. (APA)

  • T-Mobile Austria-Chef Georg Pölzl ging zuletzt davon aus, dass bis
Ende 2006 zwölf bis 15 Prozent der insgesamt 2.200 Mitarbeiter das
Unternehmen verlassen werden. Jetzt soll verhandelt werden.
    foto: standard/fischer

    T-Mobile Austria-Chef Georg Pölzl ging zuletzt davon aus, dass bis Ende 2006 zwölf bis 15 Prozent der insgesamt 2.200 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen werden. Jetzt soll verhandelt werden.

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