ÖH sieht Ministerium gefordert

8. November 2005, 10:41
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Ministerium soll "dem Treiben ein Ende setzen"

Wien - Kritik an den Rektoren im Zusammenhang mit den seit 2002 gestiegenen Gesamtbezügen für die Uni-Leitungen an den meisten österreichischen Universitäten übt die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH).

"Eine Frechheit"

"Die Rektoren klagen ständig über die Unterfinanzierung der Universitäten. Dass trotz allem die Gesamtbezüge der Rektorate angehoben werden; ist eine Frechheit", erklärte Rosa Nentwich-Bouchal aus dem ÖH-Vorsitzteam am Mittwoch in einer Aussendung. Die Studentenvertreter fordern deshalb das Bildungsministerium zum Handeln auf.

"Um die Unterfinanzierung der Unis in den Griff zu bekommen; muss endlich gehandelt werden und darf nicht zugesehen werden, wie sich der Universitätsrat selbst höhere Bezüge zuschanzt. Das Ministerium soll endlich aufwachen und die dringend benötigten Mittel bereit stellen um den Lehrbetrieb aufzuwerten", so Nentwich-Bouchal. (APA)

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