"Bewölkte Aussichten für Windows Vista"

3. Oktober 2005, 10:42
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US-Computermagazin Wired verreißt die Beta des neuen Microsoft- Betriebssystems - Kaum Verbesserungen zu bemerken

Longhorn hin – Vista her, hinter all dem Marketing-Hype rund um die nächste Windows-Generation zeichnet sich im Moment eine für Microsoft weniger erfreuliche Realität ab. Denn die große Vorfreude auf das nächste Windows-System will bei den meisten nicht recht aufkommen, die Reaktionen auf die erste Beta bleiben bisher eher verhalten bis dezidiert kritisch.

Kritik

Als symptomatisch kann entsprechend der Bericht des renommierten US-Computermagazins Wired angesehen werden. Unter dem Titel "Bewölkte Aussichten für Windows Vista" kommt der Autor zum Schluss, dass es eigentlich kaum neues gibt. Jenseits von grafischen Effekten und einer besseren Suchmaschine gibt es nicht viel zu berichten, gerade in den Bereichen Sicherheit und Productivity gäbe es kaum Neues zu vermelden, so Wired.

Versprechungen

Dabei gäbe es eine lange Liste von versprochenen Verbesserungen für Windows Vista, allein – in der ersten Beta sei davon noch nicht viel zu bemerken. Auch wenn Microsoft versprochen hab weitere Neuerungen mit der zweiten beta einzuführen, so sollten sich die UserInnen schon mal darauf einstellen, dass es keinesfalls so viele Verbesserungen wie beim Upgrade auf Windows XP geben werde.

Ressourcen

Ein weiterer negativer Punkt: Die grafischen Spielereien würden wesentlich mehr Prozessor-Power benötigen, eine aktuelle Grafikkarte sei ein Muß. Auch vom neuen Internet Explorer zeigt man sich wenig begeistert, Microsoft habe bisher recht wenig getan, um den Rückstand auf die Konkurrenz in Hinblick auf Sicherheit und Ausstattung aufzuholen. (red)

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