Paradies aus dem Flakon

14. Oktober 2005, 16:09
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Zu Düften gewordene Visionen aus dem Hause Estée Lauder

Ein geistiges Bild, eine Vision, ist Ausgangsbasis bei Estée Lauder, erzählt Karyn Khoury. Dazu kommt eine recht genaue Vorstellung der Frau, die den Duft tragen soll, und der Emotionen, die damit verbunden seien. Bei "Beyond Paradise", der jüngsten Kreation des Hauses aus 2004 und ab sofort auch als Männerduft zu haben, hatte man einen "Wasserfall im Dschungel" vor Augen, den Geruch von Feuchtigkeit in einem Wald mit exotisch duftenden Blüten.

Bei "Pleasures" aus dem Jahr 1995 war die Idee, Blumen auf neue Art darzustellen, "ausgehend von den Bildern der amerikanischen Malerin Georgia O'Keeffe", so Khoury. Der Klassiker "White Linen" basiert auf einer Mischung aus floralen Düften wie "Bulgarian Rose", Jasmin und Veilchen und wurde wie "Cinnabar", das eine orientalisch-würzige Anmutung hat, 1978 lanciert.

1953 kreierte Estée Lauder ihren ersten Duft "Youth Dew" als Badeöl, das sie, so die Historie, auf den Teppich des Pariser Kaufhauses "Galeries Lafayette" tropfte, um die Verantwortlichen zu überzeugen, es ins Programm zu nehmen. (ls/Der Standard/rondo/12/08/2005)

  • "Intuition" von Estée Lauder
    foto: estée lauder

    "Intuition" von Estée Lauder

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