SP für einheitliche Lehrerausbildung

22. März 2006, 16:08
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Niederwieser kritisiert Gehrer: "Ideologische Scheuklappen"

Mit "ideologischen Scheuklappen" begründete SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser die Ablehnung von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer (V) einer einheitlichen Lehrerausbildung. "Die gemeinsame Ausbildung aller Lehrer an Hochschulen ist längst europaweiter Standard", so der Mandatar in einer Aussendung am Mittwoch. Gehrer hatte zuvor vor allzu radikalen Umstellungen bei der Lehrerausbildung gewarnt und sich statt dessen für eine "Evolution" ausgesprochen.

Notwendige Modernisierung

Gehrers Ablehnung sei ideologisch motiviert, sie verhindere damit die notwendige Modernisierung der Pädagogen-Ausbildung, so der Mandatar. Da eine sofortige Zusammenlegung der Lehrerausbildung an Pädaks und Unis organisatorisch schwierig sei, schlägt Niederwieser für eine Übergangszeit zwei Varianten vor: Zum einen könnte dort, wo die Kooperationen schon weit fortgeschritten seien - wie etwa an der Uni Klagenfurt - die gemeinsame Ausbildung sofort realisiert werden. Zum anderen könnten in einem ersten Schritt alle Lehrer der Mittelstufe und der AHS-Unterstufe gemeinsam ausgebildet werden. (APA)

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