NASA will Problem mit Außentank der Raumfähren in kurzer Zeit lösen

30. Juli 2005, 16:55
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Generaldirektor Griffin: "Discovery"-Einsatz bisher fehlerfreister Flug

Houston/Washington - Die US-Raumfahrtbehörde NASA will ihr Startverbot für die Space-Shuttle schon bald wieder aufheben. Das Problem mit dem Isolationsschaum, der sich beim Start der Raumfähre "Discovery" gelöst hatte, werde in Kürze behoben sein. Das sagte NASA-Generaldirektor Michael Griffin nach Angaben des Internetportals space.com am Freitag in Houston (Texas). Das Startverbot sei aus seiner Sicht keine langwierige Angelegenheit.

Griffin bezeichnete den Einsatz der "Discovery" als "bisher" fehlerfreisten Flug, den wir je gesehen haben". Abgesehen von dem Problem mit dem Isolationsschaum überträfen das Team und die Raumfähre alle Erwartungen.

Nach den Worten von Griffin hat die NASA ein Team eingesetzt, dass das Problem mit sich lösenden Schaumstücken anpacken solle.

Die NASA hatte am Mittwoch alle weiteren Shuttle-Flüge auf Eis gelegt, nachdem sich beim Start der "Discovery" ein großes Stück Isolationsschaum vom Außentank der Raumfähre gelöst hatte. Bisher war geplant, dass die Raumfähre "Atlantis" am 9. September zur internationalen Raumstation ISS fliegen soll. (APA/dpa)

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