Formel 1 in Europa qualmfrei

31. Juli 2005, 20:00
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Nach EU-Tabakwerbeverbot drohen Verluste in Millionenhöhe

Budapest - Formel 1 und Zigarettenwerbung, das gehört seit knapp vier Jahrzehnten zusammen. Am Sonntag tritt das EU-Tabakwerbeverbot in Kraft, damit sind die Rauchzeiten auch im Motorsport vorbei.

Geldverluste

Aktuell kooperieren genau 50 Prozent, also fünf der zehn Teams, mit Tabakfirmen, dies sind McLaren, Jordan, Ferrari, BAR und Renault. "Das Werbeverbot wird die Formel 1 hart treffen", prognostiziert bereits ein Vertreter einer Zigarettenmarke, denn den betroffenen Teams entgehen Einnahmen in Millionenhöhe. Allein in der laufenden Saison sollen die fünf engagierten Konzerne rund 300 Millionen Euro in die Formel 1 investieren. Die möglichen Ersatzsponsoren scheinen bei weitem nicht so finanzpotent zu sein. (APA/Reuters)

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