Gegen das Gespenst des Lautlosen

28. Juli 2005, 20:58
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Ein Podium musikalischer Zwiesprache: Die "donauFestwochen" im Strudengau

Ein Podium musikalischer Zwiesprache - das zu sein stellen die donauFestwochen im Strudengau auch für heuer wieder in Aussicht. "Alte Musik an historischen Orten mit Kontrapunkt aus der Moderne", so heißt es im Untertitel des Musikfestivals. Intendantin Michi Gaigg, selbst aktive Geigerin und Orchesterleiterin, ist bestrebt, die Festwochen als Plattform für junge, aufstrebende Künstler und international renommierte, in Österreich beheimatete Ensembles und Solisten zu etablieren.

Der Begriff Originalklang steht in acht Konzerten auf dem Prüfstand. Auftakt ist am Freitag auf Schloss Greinburg. Die Festrede hält die Schriftstellerin Anna Mitgutsch. Sie stellt Möglichkeiten der ästhetischen Erkenntnis zur Diskussion. Anschließend steht das Konzert "Im Zeitfluss - Von Muffat bis Schnittke" mit der Violinistin Lilia Slavny und dem Cembalisten Patrick Ayrton auf dem Programm.

Als Höhepunkt und Herzstück der Festwochen gilt die Opern-Eigenproduktion im Schloss Greinburg. Premiere von Wolfgang Amadeus Mozarts Singspiel Zaide, aufgeführt vom L'Orfeo Barockorchester, ist am 6. August. Ein weiteres Konzert unternimmt eine musikalische Sagenreise von Engelszell über Linz bis in den Strudengau. Erstmals werden mit einer Ausstellung und einer Wort-Bild-Klang-Performance Beiträge der bildenden Kunst in das Festivalprogramm miteinbezogen. (csc/DER STANDARD, Print-Ausgabe, 29.7.2005)

Infos: Festwochenbüro, 4360 Grein, Stadtplatz 7, (07268) 268 57.

Link

donau-festwochen.at

Bis 15. 8.
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