Öl-Preis leicht gestiegen

29. Juli 2005, 15:09
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US-Rohöl-Lagervorräte gesunken Reserven befänden sich weiterhin "im rahmen des saisonal Üblichen"

Washington - Die US-Rohölvorräte sind in der abgelaufenen Woche gesunken. Die Bestände hätten sich um 2,3 Millionen Barrel auf 317,8 Millionen Barrel (159 Liter) verringert, teilte das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mit.

Der Preis für ein Barrel Öl der leichten US-Sorte WTI stieg am Abend nach Bekanntgabe der Lagervorräte auf 59,40 Dollar (plus 20 Cent).

Im Tagesverlauf war der Preis für ein Fass in New York auf 58,50 Dollar (48,8 Euro) gerutscht. Die US-Reserven befänden sich weiterhin "im Rahmen des saisonal Üblichen", sagte Ölexpertin Melanie Fischinger von der Commerzbank.

Die Benzinvorräte sind nach Angaben des Energieministeriums um 2,1 Millionen Barrel auf 209,2 Millionen Barrel gefallen. Die Lagerbestände bei Destillaten (Heizöl und Diesel) kletterten hingegen um 3,1 Millionen Barrel auf 125,8 Millionen Barrel.

Über Fünfjahresdurchschnitt

"Wenn die Rohölbestände fallen, sollte dies dem Markt keine Sorgenfalten bereiten, denn das Niveau der Lager befindet sich über dem Fünfjahresdurchschnitt", sagte Analyst Victor Shum vom US-Energieberater Purvin and Gertz.

Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) ist am Dienstag gestiegen. Ein Barrel kostete im Durchschnitt 52,69 US-Dollar, 62 Cent mehr als am Montag. Die OPEC berechnet den Durchschnittspreis seit Mitte Juni auf der Basis elf wichtiger Rohölsorten des Kartells. (APA/dpa)

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