"Volkswohnhaus" von Josef Hoffmann generalsaniert

17. Juli 2006, 16:54
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Ab 1923 errichteter "Klosehof" in Döbling zeigt sich wieder in ursprünglicher Schönheit

Wien - In seiner ursprünglichen Schönheit lässt sich nun wieder der ab 1923 von Josef Hoffmann in der Philippovichgasse 1-3 in Döbling errichtete "Klosehof" bewundern. Das "Volkswohnhaus" wurde einer Generalsanierung, einschließlich der notwendigen denkmalpflegerischen Arbeiten, unterzogen.

Schlichte Strenge

Der "Klosehof" zeichnet sich durch die schliche Strenge aus, mit der der monumental geschlossene Baublock beeindruckt. Dem Wohnhaus, in fünfgeschossiger Randverbauung um einen quadratischen Hof formiert, kommt im örtlichen Stadtbild besondere Bedeutung zu. Der Haupteingang von der Straße wird durch eine klassizistische Portalkomposition, deren Akzent zwei Plastiken von Anton Hanak (nach Skizzen von Hofmann) bilden, besonders hervorgehoben. Benannt wurde der Klosehof später nach einem Opfer der Februarkämpfe 1934, Viktor Klose.

Holzkastenfenster

Zu den durchgeführten denkmalpflegerischen Arbeiten zählen unter anderem restauratorische Instandsetzungen von Kunststeinflächen, die Rekonstruktion der Fassadenreliefs und die Rückführung der Fenster auf die ursprüngliche Form der "Holzkastenfenster". Der Beitrag des Wiener Altstadterhaltungsfonds dazu beträgt rund 747.000 Euro. (red)

  • Das ab 1923 von Josef Hoffmann in der Philippovichgasse 1-3 errichtete "Volkswohnhaus" wurde restauriert.
    foto: rk/pressefoto votova

    Das ab 1923 von Josef Hoffmann in der Philippovichgasse 1-3 errichtete "Volkswohnhaus" wurde restauriert.

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