Stärkstes Reisewochenende droht

30. Juli 2005, 11:00
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Mega-Staus bei Tauern-Tunnel und Baustellen auf A2 erwartet - Formel-1-Wochenende in Budapest

Wien - Der ÖAMTC kündigt eines der verkehrsreichsten Wochenenden an. Auch der Rückreiseverkehr wird stark werden. Gründe für das "stärkste Reisewochenende" des Jahres sind der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg, Werksferien bei den deutschen Auto-Herstellern BMW, Opel und Porsche und der Formel-1-Grand Prix in Ungarn.

"Hindernis" Tauern-Tunnel

Mega-Staus werden vor allem auf der Tauernautobahn (A10) erwartet. "Dort wird es am Samstag wahrscheinlich ab drei Uhr früh Blockabfertigung geben." Diese werde voraussichtlich bis zum Abend dauern.

Überlastete Ausweichroute

Da viele Autofahrer über den Radstädter Tauernpass (B99) ausweichen, wird die unmittelbare Ausweichmöglichkeit zur A10 schnell überlastet. Neben der A10 werden auch die übrigen Transitrouten stark belastet sein.

Baustelle A2

Ein weiterer Staupunkt liegt laut Asfinag auf der A2 (Süd-Autobahn) und zwar im Baustellenabschnitt auf der Pack - und das vor allem am Sonntagnachmittag. Wartezeiten bis zu 30 Minuten seien wahrscheinlich.

Starker Verkehr auf der A14

In Vorarlberg und Tirol ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen auf der A14-Rheintal-Autobahn, der S16 (Arlberg-Schnellstraße) und der Brenner- sowie Inntalautobahn zu rechnen.

Nickelsdorf meiden

Der ÖAMTC warnt am Budapester Formel-1-Wochenende vor Staus auf den Strecken Richtung Ungarn. Nicht nur die Motorsport-Fans werden sich am Samstag auf den Weg machen, auch der Ferienbeginn in Bayern und Baden-Württemberg kommt hinzu. Die Autofahrer sollen vor allem die Ost-Autobahn (A4) beim Grenzübergang Nickelsdorf meiden und über kleinere Übergänge ausweichen.

Der ÖAMTC rät die A4 bei Mönchhof zu verlassen und über Pamhagen im Seewinkel (von 5 bis 24 Uhr geöffnet) zu fahren.

Aus dem südlichen Niederösterreich und dem mittleren Burgenland ist der Grenzübergang Rattersdorf zu nehmen, danach weiter über Köszeg und Györ Richtung Budapest. Für Fans aus dem südlichen Burgenland: Grenzübergang Schachendorf und weiter über Szombathely, Veszprem und Szekesfehervar in die ungarische Hauptstadt.

In Budapest sind die Zufahrten zum Hungaroring an allen Einfahrtstraßen gut beschildert. Ab Budapest gibt es auch zahlreiche Zubringerdienste zum Ring.

Mautpflicht in Ungarn

Weitere wichtige Infos für Ungarn: die Autobahnen in Ungarn sind mautpflichtig, eine Vier-Tages-Vignette kostet umgerechnet rund sechs Euro. Am Steuer gilt absolutes Alkoholverbot (0,0 Promille), außerhalb von Ortsgebieten ist auch tagsüber Abblendlicht vorgeschrieben. (red)

ÖAMTC-Tipp: Wer etwa am Sonntag die Urlaubsreise antritt, vermeidet "lange Stehzeiten", schont seine Nerven und spart Treibstoff.
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