
Auf Platz eins der möglichen Gründe für einen Aufenthalt im Ausland steht demnach für die meisten Deutschen ein attraktives Jobangebot. An zweiter und dritter Stelle stehen das Interesse an anderen Kulturen und die Furcht vor einer sich verschlechternden Wirtschaftslage in Deutschland. Auf dem vierten Platz der romantischste Grund: die große Liebe.
63 Prozent der befragten Deutschen - das sind hochgerechnet mehr als 50 Millionen Menschen - könnten sich gut vorstellen, nach Österreich auszuwandern. Auf den Plätzen dahinter folgen andere nahe gelegene Länder wie Italien (48 Prozent) und Frankreich (46 Prozent).
Hauptmotiv Karriere Auch fernere Länder sind beliebt: Mehr als jeder vierte Deutsche (26 Prozent) könnte sich vorstellen, nach Südafrika auszuwandern, gut jeder Zweite nach Australien.
Befragt nach den möglichen Gründen für einen Auslandsaufenthalt, steht für die Mehrheit der Deutschen (70 Prozent) die Karriere auf Platz eins der Rangliste. Mit 61 Prozent folgt das Interesse an anderen Kulturen. Eine sich verschlechternde wirtschaftliche Lage wäre ebenfalls noch für 56 Prozent ein Grund für ein Abwandern in andere Staaten.
Die Romantik folgt erst auf Platz vier: Gut jeder zweite Deutsche (55 Prozent) würde seiner großen Liebe ins Ausland folgen - darunter mehr Männer (59 Prozent) als Frauen (52 Prozent). Geringere steuerliche Abgaben im Ausland dagegen würden nur gut jeden dritten Deutschen in fremde Länder ziehen (37 Prozent).
Ökonomische Grundlagen als Anreiz
Dennoch sind die ökonomischen Grundlagen der hauptsächliche Reizpunkt. "Österreich, das bessere Deutschland" nannte schon vor Wochen die deutsche Zeitschrift Stern ihren Bericht über immer mehr Deutsche, die in Österreich Arbeit suchen - vorerst hauptsächlich im Tourismusgewerbe.
Laut diesem Artikel haben die Österreicher die Deutschen in den ökonomischen Daten tatsächlich überflügelt: 2,1 Prozent Wirtschaftswachstum (heuer) gegenüber 0,8 Prozent in Deutschland, und prozentuell nur halb so viele Arbeitslose machen unser Land für die deutschen Arbeitssuchenden attraktiv.
Götz Lachmann, Sprecher des Sasol-Konzerns, der die Studie in Auftrag gegeben hatte, sieht aber mehr Lobenswertes bei den Deutschen, er sagt: "Die Studie zeigt, dass die Deutschen weltoffen und flexibel sind und entgegen ihrem Ruf auch mobil."
Innere Sicherheit Dass die Deutschen eine besondere Vorliebe für ihr Nachbarland Österreich haben, ist laut Lachmann nicht verwunderlich. Innere Sicherheit, eine stabile politische Situation und eine niedrige Inflationsrate machten Österreich nicht nur als Wirtschaftsstandort attraktiv.
Allerdings räumt Lachmann auch ein, dass es bei den auswanderungswilligen Deutschen auch einen einfachen Grund für die Bevorzugung Österreichs gibt: räumliche Nähe zur Heimat und keine Sprachbarrieren. (red, DER STANDARD-Printausgabe, 26.07.2005)
Keine Mehrheit für sektorales oder generelles Verbot
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Wer schon einmal in den Genuß kam sich mit Statistik auseinanderzusetzen erkennt sofort das diese Statistik nicht representativ ist. Ich bin Deutscher der seit 2 Jahren in Österreich lebt und wenn wir ehrlich zueinander sind necken wir uns doch gerne gegenseitig, das gehört dazu genauso wie der Kölner den Düsseldorfer liebt und umgekehrt.
der ewige vergleich deutschland/österreich, und das österreich das bessere deutschland sei, geht mir schon langsam auf die nerven;zumal mich interessieren täte,wie die daten statistisch erhoben wurden,und wie heterogen die befragte stichprobe wae;zum anderen deutschland ist nicht gleich deutschland;interessant wird es dann, wenn man einzelne deutsche bundesländer(etwa Bayern, Baden Württemberg oder zb.Hessen) mit österr.vergleicht,dann sieht die sache schon etwas anders aus;das jeweilige BIP in den vorhin erwähnten deutschen bundesländern ist höher als das österreichische,als auch das Prokopfeinkommen in den jeweiligen bundesländern!die arbeitslosenrate in etwa gleich hoch wie in österreich,und mehr angebot an qualifizierten arbeitsplätzen!
Soweit so schlecht. Fragt man in 10 Jahren, wird die Mehrheit Kroatien oder Holland angeben, mal schauen, wie sich der Tourismus entwickelt.../ vor 10 Jahren hätten sich sicherlich 85% für Ballermann entschieden...)
Die Schlußfolgerung, bei 1000 Telefonaten, 50 Millionen Deutsche WOLLEN nach Österreich, ist sehr gewagt und verzerrt sicherlich die reale Situation.
...lese ich gerade. War die Frage dazu: "Möchten sie schnell weg aus Deutschland?" Oder ließ Sasol-Germany die Frage stellen: "Wenn sie vor der beruflichen Wahl stünden, in einem anderen Land zu arbeiten, welches Land käme dann für sie in Frage?"
Da werden 1000 Personen telefonisch gebeten: "Ich rufe im Auftrag des Meinungsforschungsinstitutes XY an und möchte wissen, ob Sie wohl mal fünf Minuten Zeit hätten, an einer Umfrage teilzunehmen..."
Ca. 630 Personen könnten sich dabei spontan mit Österreich (480 mit Italien und 460 mit Frankreich) als neuem Lebensmittelpunkt anfreunden, so sie ausserhalb Deutschlands leben müßten.
Da kriechen ganz ungeniert die rechtsrechten aus ihren schlammbraunen Ecken und wollen integrationsunwillige Tuerken gegen deutsche austauschen....
Da kriechen die kleinkarierten Nordaengstler aus ihren waldigen Burgen um klarzumachen, dass die "Piefken" in "Piefkenland" bleiben sollen....
Da werden ebendiese sofort als wiener stammtischproleten betitelt.
vorurteile vereinigt euch.
soll doch jeder in der EU hinsiedeln wo er/sie will, was soll die ganxze Aggression?
Mir graust.
Bleibt so lustig.
Also der Rechtsrechte soll wohl ich sein? LOOOOL!!! So, muß mich kurz fassen, da ich nachher mit Szlatko und Evangelis auf ein Bier geh'. Und wie Sie schon aus den Namen entnehmen können sind das lauter Nazis. Wir werden wahrscheinlich die Wiedervereinigung (mit Serbien und Griechenland) vorbereiten. SÄNX für den kleinen Witz! Nix für ungut.
"50 Millionen Ausländer an Österreichs Grenze!"
"Erst die Unis, jetzt der Rest: wir werden völlig überdeutscht!"
"Türken! Helft uns gegen diese Belagerung!!!"
Möglich wäre natürlich auch mit völlig neuer Bedeutung :-)) :
"Deutschland den Deutschen, Ausländer raus!!"
aber wahrscheinlich heißt's ja doch nur wieder:
"Hilferuf der Polizei: Hundert nigerianische Asylanten nicht abschiebbar!"
Fad eigentlich....
fein fein...die deutschen können ja auch als gastarbeiter nach Ex-jugoslawien und in die TR gehen...ein paar hochöfen,ungesicherte baustellen und schlechte arbeitsbedingungen wie sie seinerzeit von den deutschen den jugoslawen und türken zugemutet wurden können sie jetzt am eigenen leibe erfahren...und bitte:die deutschen sollten dann gefälligst die landessprache lernen und sich den sitten und gebräuchen der länder auch gefälligst anpassen und zwar pronto sonst brennen gleich die gastarbeiterhäuser du verstehen?
die Deutschen besiedeln traditionell nur das Flachland, der Grossteil des bergigen Bundesgebiets wird von ihnen bekanntermassen aus Furcht gemieden (jeder der schon mal hinter einem Deutschen eine kurvig-steile Bergstrasse rauffahren wollte, weiss was ich meine) und bleibt damit uns Ösis dann als Bergenklave ;-)
das ist ja zum speiben. die halten uns wohl noch immer für ihre ostmark. weder sind wir klein-deutschland, noch sind wir deutsche.
schlimm genug, wenn diverse piefkinesische ausdrücke via medien zu uns rüberschwappen, die deutschen sollen aber bitte schön bleiben, wo sie sind.
naja, wie sagte schon friedrich torberg: "entweder, man hebt die nordsee so lange, bis linz zum freihafen wird, oder man überläßt ihnen freiwillig die weltherrschaft."
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