Annan: Ohne Ende der Zwangsvertreibungen kein Besuch

31. Juli 2005, 14:05
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UNO-Sprecher: "Zunächst müssen die Vertreibungen aufhören"

New York - Simbabwe muss die Zwangsvertreibungen von Menschen aus den Armenvierteln einstellen, ehe UNO-Generalsekretär Kofi Annan ernsthaft an einen Besuch des afrikanischen Landes denkt. Das stellte am Dienstag Annans Sprecher Stephan Dujarric klar.

"Zunächst müssen die Vertreibungen aufhören und die humanitäre Hilfe für die Betroffenen muss in Gang gekommen sein", sagte Dujarric auf einer Pressekonferenz. Annan habe sich bei einem Gespräch mit Simbabwes Präsidenten Robert Mugabe lediglich "im Prinzip" zu einem Besuch des Landes bereit erklärt. Es sei klar, dass die Reise nur dann erfolgen könne, wenn die genannten Bedingungen eindeutig erfüllt seien. (APA/dpa)

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