Pongau: Urlauber mit Hubschrauber aus Bergnot befreit

26. Juli 2005, 09:03
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Burschen hatten sich in unwegsamen Gelände abseits des Weges verstiegen

Salzburg - Zwei deutsche Urlauber haben sich gestern, Sonntag, bei einer Wanderung auf den Rauchkopf im Gemeindegebiet von Flachau (Pongau) verstiegen und waren in Bergnot geraten. Da der Zustieg zu den beiden Burschen durch die Bergrettungsmänner äußerst schwierig war, wurde der Hubschrauber des Innenministeriums verständigt, der eine Seilbergung des 19- und 22-Jährigen aus Ennigerloh durchführte, wie die Polizei mitteilte.

Drei Deutsche fuhren von ihrem Urlaub von Kroatien Richtung Deutschland und hielten in der Früh am Autobahnparkplatz "Tauernalm" an. Zwei Mitglieder des Trios unternahmen eine kleine Wanderung und gingen Richtung Rauchkopf in einer Seehöhe von 1.766 Metern, wobei sie auf keinem Weg sondern im unwegsamen Gelände gingen und sich in einer Rinne verstiegen. Zirka 50 Meter unterhalb des Gipfels vom Rauchkopf kamen sie dann nicht mehr nach vor und auch nicht zurück.

Die beiden Burschen nahmen mit ihrem im Tal befindlichen Freund telefonisch Kontakt auf, der die Bezirksleitzentrale St. Johann/Pg. von dem Vorfall verständigte. Die Bergrettung Flachau rückte mit acht Mann aus und musste schließlich den Hubschrauber anfordern, weil sie die Bergung in dem unwegsamen Gelände nicht vornehmen konnte. (APA)

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