USA warnen vor Reisen in den Süden von Ägyptens Sinai-Halbinsel

26. Juli 2005, 16:29
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Touristen sollen auch beliebte Ziele in Kairo meiden

Sharm el-Sheikh - Die USA haben am Sonntag nach den Anschlägen in Sharm el-Sheikh vor Reisen in den Süden der Sinai-Halbinsel gewarnt. US-Bürger sollten zudem belebte Touristenziele in der Hauptstadt Kairo meiden, gab das Außenministerium in Washington bekannt. US-Touristen machen nur einen kleinen Teil der Besucher in der ägyptischen Fremdenverkehrsregion am Roten Meer aus.

Bei drei Anschlägen am Samstag waren in Sharm el-Sheikh 88 Menschen getötet worden. Nach Angaben von Vertretern der Sicherheitskräfte verwendeten die Attentäter in zwei Autos und einem Koffer 500 Kilogramm Sprengstoff. Die Polizei baute rund um die Stadt am südlichen Zipfel der Sinai-Halbinsel Straßensperren auf und nahm 93 Personen fest, die Informationen zu den Attentätern liefern könnten. Zu den Anschlägen bekannten sich im Internet mittlerweile zwei extremistische Moslem-Gruppen. Da die Bekenntnisse aber nicht auf hauptsächlich von Al-Kaida genutzten Seiten erschienen, war die Echtheit nicht festzustellen. (APA/Reuters)

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