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"Was mir beim Reden leider ständig passiert - warum "verspreche" ich mich beim Denken nicht? Egal wie komplex mein Gedankenkonstrukt ist, ich bemerke keine Grammatikfehler oder verheddere mich im Satzbau, noch suche ich nach Wörtern oder beginne zu stottern.
Oder fällt mir das nur nicht (mehr) auf?"
(red)
... oder sind wir zu einem Leben mit Vergehen, Kavaliersdelikten und allerhand Anrüchigkeiten verdammt?
... oder sind die kleinen papierenen Hilfestellungen zwangsläufig missverständlich?
Wo die Wiener U5 so lange bleibt, was Hademar Bankhofer mit Petersilie zu tun hat und das Geheimnis der "Lost Numbers" im Teletext - ein "Dumm(?) gefragt"-Rückblick
... der Titel steht bewusst unter Anführungszeichen, denn unser Gewinner der Woche bezieht sich auf eine regelmäßig wiederkehrende Posting-Variante
Charaktersache oder nicht: Wie aussagekräftig respektive unvereinbar sind die Vorlieben in Sachen Haustier wirklich?
Wir bitten um Beiträge zur jüngst geführten Diskussion, ob sich die Menschheit dem intergalaktischen Publikum zu langweilig präsentiert
... zum Beispiel diese hier - zur wenig abwechslungsreichen Etymologie von Fragewörtern
Oder ist die technologische Entwicklung, die wir nicht mehr kontrollieren können, längst am Laufen?
Nicht auf jede Frage kann es eine Antwort geben - dafür jedoch manchmal tausend
Gegen einen viel verwendeten Kampfbegriff wendet sich unser Gewinner der Woche mit der Frage: Wen sollen wir uns denn zum Vorbild nehmen?
Unser Gewinner der Woche liefert gleich ein konkretes Beispiel mit - ob Sie damit wohl einverstanden sind?
Plaudern Sie aus dem Nähkästchen: Unser Gewinner der Woche fragt nach den originellsten Nicks und was hinter der jeweiligen Namenswahl steckt
Schürfen Sie in Literatur, Geschichte und persönlicher Erfahrung: Gesucht wird ein wahrhaft bleibender Unwert
Erstaunlich: Die Umfrage im Forum kam der Wahrheit nicht einmal annähernd auf die Spur
... und liegt der, wie unser Gewinner der Woche meint, ausgerechnet in unserem hauseigenen Forum?
Entwerfen Sie eine Formel für die ideale Dumme(?) Frage - und diesmal lehnen wir uns im Publikumssessel zurück
Die Katze, das Butterbrot und der freie Fall - ein nicht unbedingt bierernstes Experiment
Worüber möchten Sie ehrlich wirklich absolut auf gar keinen Fall diskutieren?
Unsere Rubrik wagte sich mit dieser Frage zum ersten Mal auf die meta-kommunikative Ebene ...
... oder bleibt dies ganz den (un-)möglichen Antworten vorbehalten?
Oder sind wir schon verblödet? Unsere Blödheitzumutbarkeitsgrenze ist jedenfalls erreicht
Ein Rückblick als kleiner Leitfaden für künftige Einsendungen - aber vielleicht wollen Sie ja auch genau darüber diskutieren
Man denkt schlicht und einfach nicht immer in ganzen Sätzen. Ich sehe ein Gebäude und denke "Barock!" und nichts anderes. Ich denke weder "Dieses Gebäude ist im Stil des Barock erbaut", noch "Dieses Gebäude ist barock erbaut" Aber sagen tu ich dann schon, je nach individueller Reife, einen von den beiden Sätzen. Oft ist die Grammatik insofern gar nicht so von belang, (im Denken) anders im Kommunizieren. Vielleicht macht man im Denken einfach Abkürzungen: man muss nicht immer den ganzen Satz denken. Wozu auch, schliesslich muss ja niemand ausserhalb verstehen was i c h denke nur was i c h rede.
p.s. - das Stottern hat hier natürlich gar nichts verloren weil das Denken nuneinmal etwas lautloses ist
der werte frager denkt in ganzen sätzen? also ich denk viel spontaner. wenn ich zum beispiel an der herdplatte ankomme denke ich "uuuhhhh heiiiiissss" aber nicht "ich habe mich an der heißen herdplatte verbrannt".
außerdem denke ich so schnell dass keine zeit mehr ist über grammatik und satzbau zu reflektieren. denn - schon ist der nächste gedanke da!
die frage selber war allerdings genial - (lob an den standard für die auswahl!!)
eine steigerungsstufe wäre noch, können wir uns eigentlich beim träumen irren?
Natürlich - unser Denken passiert auf Grund unseres Wissens (oder besser dem, was unser Hirn glaubt, gelernt zu haben), und dieses Wissen kann (ohne es zu wissen ;-)) falsch sein, dann hat man einen Denkfehler.
Ausnahmen sind Systemfehler - Übermüdung, Alo'ol,... - die beschleunigen das Fehl-Denken ;-)
also ich mache auch beim denken fehler. und das ist mir auch bewusst.
fällt mir schon manchmal auf, dass da jetzt ein anderes wort hingehört hätte es oder mir fällt das entsprechende nicht ein. meistens dann wenn ich denke: wie sag ichs am besten.
ich hab zwei Arten von Narrenkastl zum einestarren. In einer ist was drin, über das ich ziemlcih intensiv nachdenke, im anderen ist nix drin. Wenn man mich dann fragt, an was ich gedacht hätte, fällt mir zumindest nix ein. Ich habe an nichts gedacht - im Sinne von mit etwas beschäftigen. ist auch anders, als wenn ich mich sehr auf das konzentriere, was das Auge oder Ohr gerade mitteilen... also ich denke, es geht an nichts zu denken. Was auf jeden Fall geht, ist ans Nichts zu denken ;-)
denken ist mit einem Gegenstand oder Objekt verbunden, somit ist Denken stets mit Etwas verbunden. Nachdem es ja nur Nichts und Sein gibt, ist das Etwas bereits ein nicht-Nichts, also Sein. Somit gibt es kein Denken an Nichts, an keinen konkreten Gegenstand.
Umgangssprachlich kann man aber sicherlich an nichts denken; da liesse sich aber auch auf die Frage "Woran denkst du?" ausweichend antworten: "ist nicht dein Bier"
Wie sieht es damit aus:
"Wo täglich Alles ist, dort kann das Nichts nicht nichten"
Die Frage ist doch sonnenklar: KÖNNEN wir uns auch beim Denken "versprechen".
Natürlich gibt es nichtsprachliches Denken. Folgerichtig kann man sich dabei nicht versprechen. Aber das steht doch nicht zur Debatte.
Natürlich gibt es auch an Sprache orientiertes Denken. Dass es je individuell zu einem größeren oder geringeren Teil sprachlich abläuft beweist nur, dass es individuell und situationsbedingt verschiedene Stärken, Neigungen und Vorlieben gibt.
Können wir uns beim Denken "versprechen"?
--> Siehe Teil (2)
stimmt: wer dreimal thema verfehlt, kriegt seinen nick gesperrt. die sind da heikel.
also schön frage beantworten, denn speicherplatz kostet.
ich denk grad übers denken nach, und ich versprech mich dabei nicht, weil ich die wörter nicht ausdenke sondern nur in kurzen chiffren streife.
aber wenn du wort für wort "fischers fritze.." vor dich hin denkst, hauts dich auch raus.
1) Um einen "Versprecher" als solchen identifizieren zu können, brauchen wir manchmal einen Hinweis von unserer Umwelt, weil wir uns des Fehlers (grammatikalisch, etc.) nicht bewusst sind. (Das wären dann "Versprecher erster Ordnung".) Das "Feedback" fällt beim "Verdenker" weg, also ist diesfalls die Antwort: NEIN, solche "Verdenker" bleiben unerkannt, weil unserem Verstand nicht erkennbar.
2) Bleiben noch die "Versprecher", deren Fehlerhaftigkeit uns selbst zu Bewusstsein kommt, weil sie mit unserer Sprachbeherrschung wahrnehmbar sind. (Oder entsprechend, "Versprecher zweiter Ordnung".) Wenn dieser Wahrnehmungsprozess ein Pendant in unserem Denken besitzt, dann wäre die Antwort: JA. Mir passierts :) ... ein Aufruf zur Selbstbeobachtung.
Wer jemals im Ausland gelebt hat, macht nach ein paar Jahren die Erfahrung, dass mit zunehmendem Sprachverständniss der jeweiligen "Fremdsprache" sich die Denk- und (die davon beeinflussten) Handlungsmuster der Einheimischen enthüllen.
Umgelegt auf den Thread: versuchen Sie mal in einer Fremdsprache zu denken. Sie werden feststellen dass ihnen fehlende Vokalbelkenntnisse zu schaffen machen. Sie dann nur in einer Kombination aus Mutter- u. Fremdsprache fehlerfrei "denken".
Gramatik ist nicht natürlich angeboren, sondern eine künstlich geschaffene Kulturerrungenschafft. Sie ist gelernt. Dh. das unterbewusste vorhandene gelernte kommt beim Denken leichter hoch. Sprechen ist Situations- u. Umgebungsbedingt.
Ich bin mehrsprachig aufgewachsen (deutsch, spanisch, englisch) und habe keine Probleme in einer der drei Sprachen zu "denken".
Ich sehe aber ein, daß es den meisten Menschen, denen ich begegnet bin, sehrwohl Schwierigkeiten bereitet, sich in der eigenen Sprache verständlich mitzuteilen, da die Mehrheit nicht gelernt hat, richtig mit dem Gehirn umzugehen. Deshalb werden auch nur 10% des Denkvermögens genutzt. *traurig*
So gesehen ist die Antwort eindeutig wahr: Ja, wir können uns beim Denken "versprechen".
Ich kanns mir nicht "verdenken".
mfg
Tja, auch ich lebe dreisprachig (wechsle taeglich mehrmals), und denke in keiner meiner Sprachen!? Insofern vermeide ich auch eine moegliches "gedankliches Versprechen" sehr effektiv. Spart wahrscheinlich auch Gehirnzellen, so kann ich meine 90% nicht benutzten traeumen lassen...
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