Stimmen: "Euphorie in Ried erwacht"

27. Juli 2005, 14:09
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  • Ried - Salzburg

    Heinz Hochhauser (Ried-Trainer): "Mit so einem Sieg ist die Euphorie in Ried wieder erwacht. Sehr viele haben uns das nicht zugetraut. Wir wissen, dass wir heuer defensiv sehr gut stehen müssen und das trainieren wir auch dementsprechend oft und intensiv. Jetzt haben wir drei Mal zu null gespielt, das ist eine sehr starke Leistung."

    Sanel Kuljic (Ried-Torschütze): "Das war eines meiner schöneren Tore."

    Kurt Jara (Salzburg-Trainer): "Wenn fast alle Spieler erst nach 60 Minuten merken, dass sie einen Arbeitstag haben, dann ist das natürlich zu spät. Man darf nicht so überheblich auftreten, wie wir das eine Stunde lang gemacht haben. Der Aufsteiger hat uns gezeigt, was im Fußball über 90 Minuten notwendig ist. Gegen Rapid muss eine punkto Kampfbereitschaft ganz andere Mannschaft auf den Platz laufen."

    Markus Schopp (Salzburg-Kapitän): "Wir wissen, dass wir uns auf einem ganz langen Weg befinden. Wir haben in den ersten 45 Minuten alles an Einsatz vermissen lassen, das war eine Katastrophe. So kann man gegen Ried, aber auch gegen viele Mannschaften aus unteren Ligen nicht gewinnen."

  • Mattersburg - Austria

    Peter Stöger (Austria-Teammanager): "Es ist schwer, beim SV Mattersburg zu gewinnen. In der ersten Spielhälfte haben wir eine sehr gute Leistung geboten. Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden. Das Spiel hätte auch mit einem Unentschieden enden können."

    Frenkie Schinkels (Austria-Trainer): "Wir haben neun Punkte, der Start ist also geglückt. Mit der ersten Hälfte können wir sehr zufrieden sein, mit der zweiten aber nicht. Das 1:2 ist durch eine Unaufmerksamkeit entstanden, dann hat Mattersburg Druck gemacht und gezeigt, dass sie zu Hause sehr stark spielen können."

  • Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "In der zweiten Spielhälfte haben wir sehr gut gespielt, es hat uns aber das Spielglück gefehlt. Wir sind angerannt, aber Safar hat ausgezeichnet gehalten. Mit der kalten Dusche in der fünften Minute konnte die Mannschaft nicht gut umgehen."

    Dietmar Kühbauer (Mattersburg-Kapitän): "Natürlich ist die Enttäuschung groß, denn zumindest ein Remis wäre für uns verdient gewesen. Nach der Pause haben wir sehr gut gespielt, vor dem Tor haben wir aber unsere Probleme. So ist Fußball, wir müssen weiterarbeiten und schauen, dass wir bald Punkte holen."

  • Rapid - Pasching

    Josef Hickersberger (Rapid-Trainer): "Wir haben uns schwer getan, weil Pasching sehr gut gespielt hat, sehr gut organisiert ist und hervorragend verteidigt. Zudem ist Schicklgruber ein überragender Tormann, da ist es nicht so leicht, Tore am Fließband zu schießen. Pasching hat im Sommer mit Mayrleb, Jezek und Kirchler wichtige Spieler verloren, da ist es logisch, dass man in erster Linie auf Organisation setzt."

    Georg Zellhofer (Pasching-Trainer): "Wir hätten eigentlich mehr vorgehabt, aber Rapid hat das nicht zugelassen. Rapid war sehr aggressiv in den Zweikämpfen und hatte einen überragenden Steffen Hofmann. Die ganze Mannschaft muss sich verbessern."

  • Sturm - Wacker

    Michael Petrovic (Sturm-Trainer): "In der ersten Hälfte hatten wir genug Chancen, doch ist uns leider heute kein Tor gelungen. Tirol war ohne Chance, aber nach dem Ausschluss ist es enger geworden. Ich kann mit diesem einen Punkt leben, denn ich war mit dem Spiel zufrieden. Die Rote Karte habe ich nicht gesehen."

    Stanislaw Tschertschessow (Tirol-Trainer): "Sturm war in der ersten Hälfte klar besser, aber wir hatten einen ausgezeichneten Pavlovic. Nach dem Ausschluss waren wir gleichwertig, hatten auch eine Chance. Hauptsache, wir haben zu-Nulll gespielt. Ich glaube, dass wir heute auswärts aggressiver waren als gegen Ried."

  • Admira - GAK

    Dominik Thalhammer (Admira-Trainer): "Man konnte ganz klar sehen, dass der Elfmeter eine Schwalbe war. Diese Entscheidung war skandalös, meine Mannschaft wurde dadurch um ihren Lohn gebracht. Angst vor einer Trainerdiskussion habe ich nicht, denn jeder konnte sehen, dass sich die Mannschaft kompakt präsentiert hat. Wir haben den GAK kontrolliert, aber es will derzeit nicht sein, wir können den Sack nicht zumachen. Irgendwann kommt das alles zurück, ich bin weiterhin optimistisch."

    Walter Schachner (GAK-Trainer): "Von der Bank aus hat es so ausgesehen, dass es ein Elfer war. Aber mein Sohn hat mir gesagt, dass man im TV sieht, dass es keiner war. Auch wir müssen einmal Glück haben, im Horr-Stadion gegen die Austria sind viele entscheidenden Szenen gegen uns entschieden worden. Unser Spiel war wenig konstruktiv, wir haben aber aus wenigen Chancen zwei Tore gemacht."

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