Experte schätzt Bestechungsgelder in Österreich auf 500 Millionen Euro

31. Juli 2005, 18:21
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Volkswirtschafts­professor Schneider: Sieben Milliarden Euro Schaden für heimische Volkswirtschaft

Linz - Im Zusammenhang mit den Korruptionsaffären in Deutschland hat sich jetzt der Linzer Volkswirtschaftsprofessor Friedrich Schneider zu Wort gemeldet. Er geht in Österreich von einer Summe an reinen Bestechungsgeldern von 500 Millionen Euro aus. Das berichtete das "Neue Volksblatt" in seiner Samstag-Ausgabe.

In Österreich sei die Korruption deutlich geringer ausgeprägt als in Deutschland, so Schneider. Er gehe von einer Summe an reinen Bestechungsgeldern in Höhe von 500 Millionen Euro aus. In Deutschland seien es dagegen zwischen drei und vier Milliarden Euro, so Schneider gegenüber dem "Volksblatt".

Schmiergelder würden vor allem in der Bauwirtschaft fließen, meinte der Volkswirtschaftsprofessor. Den Schaden für die heimische Volkswirtschaft beziffert Schneider mit sieben Mrd. Euro.(APA)

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