Schmuggelpfad Balkanroute

22. Juli 2005, 13:46
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Drogen werden häufig in Albanien und dem Kosovo gelagert - Österreicher werden hauptsächlich als Kuriere eingesetzt

Wien - Die Balkanroute blieb in den vergangenen Jahren weiterhin der dominierende Schmuggelpfad. Neben der Route Türkei, Bulgarien, Serbien-Montenegro, Kroatien, Slowenien und Österreich wurde von den Behörden nur zum Teil ein Ausweichen über Rumänien, Ungarn, Tschechien und die Slowakei registriert.

Für den Transport werden bestehende Fährverbindungen zwischen der Türkei und Italien, und zwischen Albanien und Italien genutzt. Albanien, der Kosovo und die ehemaligen Ostblock-Staaten dienen häufig als Drogendepots und sind Ausgangspunkt für Lieferungen in den EU-Raum. Für den Transport sind vor allem albanische Lieferanten zuständig. Die Depots selbst werden vor allem mit Großlieferungen von türkischen Gruppen beliefert.

Der Vertrieb von Heroin innerhalb Österreichs erfolgt hauptsächlich durch türkische Gruppen und Dealer aus dem früheren Jugoslawien. Österreichische Staatsbürger werden hauptsächlich als Kuriere und Verteiler eingesetzt.(APA)

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