Zwischen Hasenfutter und Qualitätssalat

16. März 2006, 12:23
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Gesucht: Das Grünzeug des Sommers - Knackige und weniger knackige Fertig-Salatmischungen im Test

Wien - Der Sommer naht und der figurbewusste Feinschmecker überlegt sich Alternativen zum täglichen Fastfood. Die knackigste und meist auch gesündeste ist Salat, der mit vielen Variationen verlockt. Doch welcher besticht nicht nur durch Optik, sondern auch durch Geschmack und Frische? Dieser Frage ist der SCHÜLERSTANDARD auf den Grund gegangen.

Chef Menü DeLuxe:

Durch die Verpackung wirkt dieser reine Blattsalat knackig. Bei der Verkostung bestätigte sich dieser Eindruck und der Salat, der für 1,39 € im Supermarkt erhältlich ist, überzeugte. Sowohl mit als auch ohne Jogurtdressing fiel der intensive Geschmack auf.

Note: 2

Spar Salat:

Das farblich ansprechende Fertiggrünzeug, mit Zusätzen wie Schafskäse und Tunfisch erhältlich, wirkt saftig und frisch. Nach der Blindverkostung kommt man von dieser Meinung aber sehr rasch ab. Obwohl der Tunfisch in einer Ecke platziert ist, schmeckt die ganze Packung nach altem Fisch. Die trockenen Gurken und die Preise zwischen zwei und vier Euro runden das enttäuschende Ergebnis ab.

Note: 4 -

Meinl Wurstsalat:

Für 1,48 €pro 100 g wird der gewünschte Salat am Graben frisch abgefüllt und verpackt. Er besticht nicht nur durch sein frisches Erscheinungsbild, sondern auch durch den natürlichen Geschmack, der ihn zum Testsieger macht.

Note: 1

McDonald's Salate:

Die Namen versprechen Gesundheit pur. Sowohl der Chefsalat als auch der Fitnesssalat überzeugen die Testesser durch den frischen und intensiven Geschmack. Für jeden Salat - den man sich praktischerweise selbst mischen und "dressen" muss - bezahlt man 2,49 €. Konstant gut.

Note: 2 +

Chef Menü Salat mit Ei: Die Tester befanden einstimmig, dass dieser Salat ungenießbar ist und selbst für einen Hasen eine Zumutung wäre. Jeglicher Geschmack fehlt, auch die Frische lässt stark zu wünschen übrig. Hätte die Kosten nicht DER STANDARD übernommen, hätten wir das Geld zurückverlangt. Ein unverzehrbarer Salat, der nur durch sein Äußeres besticht.

Note: 5

Was lernen wir daraus: Entweder am Graben seinen Salat erstehen oder Omas Gemüsegarten plündern.

Alexander Müller, Gregor Jacyniak, Susan Ifeagwu, Mariella Pertschy
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    foto: schülerstandard
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