Lopatka gegen "unnötige Dramatisierung"

25. Juli 2005, 15:25
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Freier Hochschulzugang "nicht gefährdet" - ÖVP-Sommer mit Alpen und Arbeitsmarkt

Zurückhaltend hat sich heute ÖVP-Generalsekretär Reinhold Lopatka zur Lage an den österreichischen Universitäten geäußert. Die Unis seien ein "Schlüsselbereich für die die österreichische Zukunft" und natürlich gebe es besonderen Handlungsbedarf. Lopatka wehrte sich aber gegen eine "unnötige Dramatisierung" der Lage. Der freie Hochschulzugang sei nicht gefährdet, und wer Medizin studieren wolle, habe etwa in Graz durchaus noch die Möglichkeit dazu.

"Ressource Nummer Eins"

Die Bildung sei Österreichs "Ressource Nummer eins", und die Volkspartei trage dem auch Rechnung. Hierfür müsse man sich zum Beispiel nur die Forschungsbudgets ansehen, die ständig gesteigert worden seien, so der Generalsekretär.

Im Mittelpunkt des ÖVP-Programms für den Sommer stehen jedoch die Alpen und der Arbeitsmarkt. Für die Erhaltung des "Natur-, Lebens- und Kraftraums Alpen" seien 12 Millionen Euro bis 2010 vorgesehen. Was die Arbeitsmarktpolitik betrifft, konzentriere man sich speziell auf den Bereich Jugend. Scharfe Kritik übte Lopatka an der SPÖ, deren Chef Alfred Gusenbauer falle "nur durch starke Sprüche" auf. (APA)

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