Feratel verbesserte Ergebnis und erhöht Dividende

29. Juli 2005, 15:30
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Umsatz und EBT rückläufig - Konzerngewinn auf 510.000 Euro gestiegen - Markteintritte in neue EU-Länder geplant

Wien - Die börsennotierte Innsbrucker Mediengruppe feratel media technologies AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 ihr Ergebnis verbessert. Im laufenden Geschäftsjahr 2005/06 erwartet der Betreiber von Panorama-Wetterkameras und Tourismus-Reservierungssystemen ein konstant positives Umfeld in den Kernmärkten Österreich, Deutschland und der Schweiz.

Nach Ungarn und Benelux stünden nun Frankreich und Spanien im Fokus, hieß es am Donnerstag in einer ad-hoc-Mitteilung. Auch in den neuen EU-Mitgliedsländern will feratel seine Expansionsbestrebungen vorantreiben.

Gestiegener Gewinn

Der Konzerngewinn stieg 2004/05 von 387.000 Euro auf 510.000 Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag bei 2,7 Mio. Euro nach 1,8 Mio. Euro im Vorjahr. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) konnte von 2.600 Euro auf 373.500 Euro verbessert werden. Der Umsatz war allerdings leicht rückläufig.

Die Eigenkapitalquote der feratel-Gruppe erhöhte sich leicht von 64 auf 66 Prozent. Der Vorstand wird daher der Hauptversammlung die Ausschüttung einer höheren Dividende von 7 Cent (nach 6 Cent im Vorjahr) zur Beschlussfassung vorlegen, hieß es weiter.

Umsatz leicht gesunken

Der Umsatz ging 2004/2005 leicht von 15,7 auf 15,4 Mio. Euro zurück. Ebenfalls rückläufig war das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT), das von 653.900 auf 539.800 Euro zurückging. Als Grund dafür nannte feratel-Vorstandsvorsitzender Markus Schröcksnadel die im EBT des vorangegangenen Geschäftsjahrs enthaltenen Anteile Dritter am Verkauf der Orbicom AG.

Durch den Markteintritt in Benelux ist feratel nun mit acht Kamerastandorten in den Niederlanden und drei in Belgien vertreten. Im Dezember 2004 wurde die erste Panoramakamera in Alpe d'Huez in den französischen Alpen installiert.

Der Vertrieb des Informations- und Reservierungssystems feratel Deskline sei speziell in Österreich äußerst erfolgreich verlaufen, acht der zehn nächtigungsstärksten Gemeinden Österreichs (Sölden, Saalbach-Hinterglemm, Salzburg, Mittelberg, Zell am See, Ischgl, Mayrhofen, Bad Gastein) setzen laut Unternehmen auf feratel Technologie. (APA)

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Feratel
  • Auch in den Niederlanden und Belgien sollen Panoramakameras das Wetter ins Wohnzimmer bringen.
    foto: feratel

    Auch in den Niederlanden und Belgien sollen Panoramakameras das Wetter ins Wohnzimmer bringen.

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