Rice sagte Westafrika Exporthilfe zu

25. Juli 2005, 11:34
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Eine Million Dollar für Infrastruktur und Transportsicherheit

Dakar - US-Außenministerin Condoleezza Rice hat den westafrikanischen Staaten Hilfe bei der Ausfuhr von Produkten für den amerikanischen Markt zugesagt. Eine Million Dollar würden zum Aufbau der Infrastruktur und für mehr Transportsicherheit bereitgestellt, sagte die Ministerin am Mittwoch auf der ersten Station ihrer Afrika-Reise in Senegal.

Am Donnerstag will sie auch ein Flüchtlingslager in der westsudanesischen Unruheprovinz Darfur besuchen. Auf einer amerikanisch-afrikanischen Handelskonferenz sprach Rice das Leiden der Menschen an: "Dort wird noch immer Völkermord verübt", sagte die Nachfolgerin von Colin Powell, der diesen Begriff vor einem Jahr zum ersten Mal verwendet hatte. Die sudanesische Regierung hat zwar mehrfach eine Intervention versprochen, eine Verantwortung für die Vertreibung hunderttausender Nomaden aus der Region jedoch strikt zurückgewiesen.

Von Afrika aus wird Rice in den Nahen Osten reisen, wo sie am Wochenende den israelischen Ministerpräsidenten Ariel Sharon und den palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas (Abu Mazen) treffen wird. (APA/AP)

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