Was Frauen (beruflich) wirklich wollen

27. Juli 2005, 11:17
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Ein Drittel der Betriebe in Österreich wird von Frauen geführt, hohe Kapitalgewinne sind aber männlich - die APA E-Business-Community lädt zur Diskussion

Zwischen gläserner Decke, dem anhaltenden Run auf "typische Frauen-Berufe" und der "Lust zur Macht" liegen 5.578 Euro. Zwar wird rund ein Drittel der Betriebe in Österreich von Frauen geführt, hohe Kapitalgewinne sind aber männlich. Das durchschnittliche Einkommen von Unternehmerinnen liegt bei 7.446 Euro, das von Männern hingegen bei 13.024 Euro.

Verantwortlich dafür könnte sein, dass selbständige Frauen vor allem in ertragsschwachen Brachen wie dem Handel, Gastronomie und persönlichen Dienstleistungen tätig sind. Nach Branchen gibt es die meisten Unternehmerinnen im Bekleidungsgewerbe mit einem Anteil von 77,9 Prozent, gefolgt von den Friseuren mit 75,9 Prozent und dem Bereich Kosmetik und Fußpflege mit 74 Prozent. In der IKT-Branche liegt der Frauenanteil hingegen bei mageren 15 Prozent. Wie schaffen Frauen den Sprung in die Selbstständigkeit, welchen Herausforderungen müssen sich "Ein-Frau-Betriebe" stellen und wieso fehlt der Mut für "Zukunftsbranchen"?

Es diskutieren: Eva Heckl (KMU Forschung Austria), Christine Donner (Hewlett Packard), Brigitte Fila (IBM), Sabine Fleischmann (Microsoft), Jun Iijima (NextiraOne) und Manuela Lindlbauer (Lindlpower Personalmanagement). (red)

"Ladies Night: Was Frauen (beruflich) wirklich wollen"
Meeting der APA E-Business-Community,
Donnerstag, 28. Juli 2005,
Haus der Musik,
Wien 1,
Seilerstätte 30

Happy Hour:
18.30 Uhr, Innenhof

Podiumsdiskussion: 19.30 - 21.00 Uhr, Vortragssaal

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung per E-Mail

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