Die saure Zitrone wurde wieder vergeben

15. April 2000, 15:31

An Max Edelbacher, den Leiter des Wiener Sicherheitsbüros

Eine sehr saure Zitrone geht diesmal an Max Edelbacher, Leiter des Wiener Sicherheitsbüros und Experte des Europarates.

Herr Edelbacher liess die Zuhörer im Donnerstag-Mittagjournal seine Einschätzung zum Thema "Prostitutierte" und Soldaten wissen. Um den Frieden im Kosovo zu sichern, so Edelbacher, sei nach wie vor der Einsatz von kfor-Soldaten erforderlich. Bei so einem Männerüberschuss floriere der Handel mit Frauen und die organisierte Kriminalität. Die Soldaten seien natürlich ein "Magnet", nicht nur für die Prostituierten des Landes. Auch für die Prostituierten aus der Ukraine, Rumänien und Bulgarien ergäbe sich eine neuer Markt.

Es handle sich, wie Max Edelbacher wörtlich formulierte, um "Frischfleisch - wenn man so sagen darf". Mann darf nicht. (Anna Reichhardt)

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