Algenblüte vermiest Ostsee-Urlaubern das Badevergnügen

21. Juli 2005, 17:58
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Ausdehnung der Plage wird bis zu südfinnischen Stränden befürchtet

Helsinki - Das mittlerweile alljährlich stattfindende Auftreten von giftigen Blaualgen in der Ostsee beeinträchtigt derzeit in mehreren Küstenregionen Nordeuropas den Bade-Tourismus.

Besonders betroffen ist die mittlere Ostsee. Für die kommenden Tagen befürchtet die finnischen Umweltbehörde wegen der anhaltend warmen Temperaturen ein Auftreten der Algenplage auch an den südfinnischen Stränden.

Die beliebte schwedische Sommerferien-Insel Gotland ist seit etwa zwei Wochen am stärksten betroffen. Eine und 150 km x 250 km große Zone mit unterschiedlicher Algendichte liegt derzeit zwischen der baltischen Westküste und Schweden. Auf der schwedischen Seite muss man außer in Gotland auf dem gesamten Küstenstreifen von Nynäshamn bis zur Nordspitze von Öland mit der graugrünen Algensuppe rechnen.

Vergiftungssymptome sind Juckreiz oder Brennen auf der Haut sowie Brechreiz und Durchfall beim Verschlucken von "blühendem" Wasser. Die Strände der Ostsee sind vor allem bei deutschen Urlaubern beliebte Sommerziele. (APA)

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