Toshiba setzt auf holografische DVD-Alternative

28. Juli 2005, 11:06
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Japanischer HD-DVD-Verfechter investiert in HVD-Entwickler Optware

Der japanische Elektronikkonzern Toshiba setzt bei der Zukunft der DVD nicht nur auf den von ihm selbst mitentwickelten HD-DVD-Standard. Vielmehr haben die Japaner jetzt eine Millionensumme in die Entwicklung der HVD (Holographic Versatile Disc) investiert. Wie das Branchenportal TheRegister berichtet, hat Toshiba zusammen mit japanischen Banken und Investoren insgesamt 14 Mio. Dollar in das japanische Unternehmen Optware gesteckt, das die holografische DVD-Alternative entwickelt.

DVD-like

Optwares HVD hat nach Angaben des Unternehmens dieselbe Größe wie eine DVD, kann aber Informationen von mehr als einem Terabyte speichern und damit mehr als 200 Mal soviel wie eine herkömmliche DVD. Die HVD kann Daten auch sehr viel schneller speichern als DVDs und zwar mit einer Geschwindigkeit von einem Gigabyte pro Sekunde. Damit wäre die DVD-Alternative 40 Mal schneller als eine herkömmliche DVD.

Kompatibilität

Toshiba interessiert an der konkurrierenden Technologie vor allem die Kompatibilität zu seinem eigenen Standard HD DVD. "HVD hat eine glänzende Aussicht, das optische Medium der Zukunft zu werden, was unseren Kunden eine leichte Migration vom HD-DVD-Standard verspricht", sagte etwa der für HD-DVD-Promotion zuständige Toshiba-Manager Hiroharu Satoh.

Hinter dem Standard HVD steht bereits ein halbes Dutzend Firmen aus der Unterhaltungselektronik-Branche wie Fuji, die erst im Februar dieses Jahres die HVD-Allianz gegründet haben. Bis Dezember 2006 will Optware der International Standard Organization (ISO) drei seiner HVD Disks zur Prüfung vorlegen. 2007 sollen erste Produkte auf den Markt kommen.(pte)

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