Stimmen: "Egal ob in lila, blau, grün"

22. Juli 2005, 10:29
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  • Salzburg - Mattersburg:

    Kurt Jara (Salzburg-Coach): "Wir haben von der ersten Minute an versucht, nach vorne zu spielen. Obwohl wir Riesen-Chancen vergeben haben, haben wir nie die Geduld verloren, und nach dem 1:0 war der Bann gebrochen. Im Anschluss haben wir Ruhe am Ball gezeigt und noch drei Treffer nachgelegt. Die Zuschauer müssen froh sein, wenn sie bei solchen Events dabei sein dürfen."

    Alexander Zickler (Zweifacher Torschütze): "Wir haben vor dem Spiel nicht genau gewusst, wo wir stehen. Es ist Wahnsinn, was hier passiert und ich bin froh, wenn ich einen Teil davon zurückgeben kann. Es hat Spaß gemacht, nach fast zweieinhalb Jahren Pause und drei Schienbeinbrüchen wieder im Rampenlicht zu stehen. Ich wollte meiner Frau, Familie und Freunden zeigen, dass ich noch nicht zum alten Eisen gehöre."

    Franz Beckenbauer (Fußball-Berater von Red Bull-Boss Mateschitz): "Ich bin froh, wenn ich Alexander Zickler wieder laufen sehe, denn bei den Bayern war er sehr viel verletzt. Ich brauche Didi Mateschitz nichts empfehlen, denn er ist ein Marketing-Fachmann. Es ist egal ob man in lila, blau, grün, gelb oder was auch immer spielt, das einzig Wichtige ist, dass die Mannschaft erfolgreich spielt."

  • Austria - GAK:

    Peter Stöger (Austria-Teammanager): "Wir haben sehr guten Fußball geboten und früh gestört. Die Zuschauer haben ein offensives Spiel gesehen, das wirklich den Namen Schlager verdient hat. Wir waren um das eine Tor besser, sind nach dem 1:2-Rückstand zurückgekommen und haben in diesem Prestigeduell große Moral gezeigt."

    Mario Tokic (Austria-Goldtorschütze): "Ich bin sehr froh, dass mein Tor entscheidend war, obwohl es gegen den Ex-Verein schon ein bisschen weh tut. Bei Standardsituationen passt es bei uns in der Defensive noch nicht. Wir müssen jeden Tag daran arbeiten und trainieren."

    Walter Schachner (GAK-Trainer): "Ich glaube, die Austria war in diesem Klassespiel genau um ein Tor besser. Dass Tokic den Ball genau ins Kreuzeck trifft, tut schon weh. Aber man weiß, dass er gut schießen kann. Er hat in Liverpool ein ähnlich tolles Tor für uns geschossen, das in die Geschichte eingehen wird. Wir brauchen uns aber nicht verstecken, Kopf hoch."

  • Sturm Graz - Admira:

    Michael Petrovic (Sturm-Trainer): "Meine Mannschaft hat in der ersten Hälfte sensationell gespielt. Ich glaube, dass wir derzeit den schönsten Fußball von Österreich zeigen. Ich habe meine Spieler in der Pause gewarnt, dass das 2:0 ein gefährliches Resultat ist, und tatsächlich sind wir nach dem 2:1 unter Druck geraten. Doch durch die ausgeglichenen Chancen in der zweiten Hälfte war es ein verdienter Sieg."

    Dominik Thalhammer (Admira-Trainer): "Die Niederlage ist schmerzhaft, denn in der zweiten Hälfte waren wir klar besser. Einige Sturm-Spieler waren nach dem Seitenwechsel stehend K.o. Wir haben zu wenig weitergedrückt, sonst hätten wir den Ausgleich geschafft. Meine Mannschaft hat sich organisatorisch gut präsentiert und nur nach dem 0:2 einen Rückfall gezeigt."

  • Pasching - Ried:

    Georg Zellhofer (Pasching-Coach): "Das Resultat geht in Ordnung. Unsere eigene Zielvorgabe, einen Sieg, haben wir aber klar verfehlt."

    Heinz Hochhauser (Ried-Trainer): "Solche Spiele wie heute kann man leichter gewinnen als verlieren. Daher ist es schade, dass uns das nicht gelungen ist."

  • Wacker Tirol - Rapid:

    Josef Hickersberger (Rapid-Trainer): "Wir haben mehrere sehr gute Stürmer, können daher rotieren. Jeder von ihnen ist für ein Tor gut. Wir haben schon gegen Sturm eine gute spielerische Leistung geboten, aber die Chancen nicht genützt. Wir sind in Form, die Lehre ist, dass man die sich bietenden Gelegenheiten nützen muss."

    Stanislaw Tschertschessow (Tirol-Trainer): "Wir haben gegen eine sehr gute Mannschaft verloren. Wir haben Rapid zu viele Räume gegeben und durch Eigenfehler Tore bekommen. In der Pause haben wir uns vorgenommen, schnell das 1:2 zu erzielen. Dann hat es aber gleich nach Wiederbeginn statt Freistoß und Roter Karte ein Gegentor gegeben."

    Andreas Ivanschitz: "Die erste Chance war gleich drinnen. Es war eine spielerische Steigerung. Wir haben uns taktisch als Mannschaft präsentiert. Mein Tor war sehr wichtig für mich und die Mannschaft."

    Ferdinand Feldhofer (Tirol-Neuzugang): "Wir hatten einen starken Beginn, dann haben wir unnötige Ballverluste produziert. Nach dem 0:1 war es schwer, zurückzukommen. Für mich war es gegen meinen Ex-Klub nach so kurzer Zeit ein neues Gefühl."

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