Andreas Klöden vor dem Aus

20. Juli 2005, 12:19
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Der Vorjahres-Zweite brach sich bei einem Sturz auf der 16. Etappe einen Knochen am Handgelenk - Peter Wrolich: "Den Tag hab ich mir anders vorgestellt"

Pau - Andreas Klöden vom T-Mobile-Team droht das Aus bei der Tour de France. Der Gesamtzweite des Vorjahres vom T-Mobile-Team kam am Dienstag auf der 16. Etappe von Mourenx nach Pau zu Sturz und zog sich eine Kahnbeinfraktur im Handgelenk zu. Auch sein Teamkollege und Landsmann Matthias Kessler war in den Massensturz nach elf Kilometern verwickelt und erlitt eine Wirbelsäulenstauchung und leichte Gehirnerschütterung. Über einen Start des Duos wird am Mittwoch entschieden.

Auch für den Kärntner Peter Wrolich verlief die letzte Pyrenäen-Etappe nicht nach Wunsch. "Die Berge waren heute nicht das große Problem. Eine dumme Situation ereignete sich hingegen bereits zehn Kilometer nach dem Start. Levi Leipheimer (Gerolsteiner-Kapitän/Anmerkung) hatte Defekt und die komplette Mannschaft musste auf ihn warten", erklärte Wrolich und fügte hinzu: "Da zu diesem Zeitpunkt sehr hohes Tempo im Hauptfeld gefahren wurde, war die halbe Mannschaft ziemlich platt, als wir Levi endlich wieder im Feld hatten."

Der Kärntner kam schließlich mit dem Steirer Bernhard Eisel und allen anderen Sprintern mit 21:33 Minuten Rückstand auf Etappensieger Oscar Pereiro ins Ziel. (APA/dpa)

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