Kommt in der Version 1.0 mit Guarana - Soll das Linux unter den Bieren werden
Open-Source-Software ist nichts Neues, was aber ist Open-Source-Bier? Eine Gruppe von Studenten aus Dänemark mit dem Namen
Vjores Øl ("Unser Bier") hat eben dieses Bier erfunden, berichtet das IT-Magazin
Wired.
Creative Commons
Das Bier ist dabei nicht gratis, das Rezept und die Marke stehen allerdings unter der Creative Commons Lizenz. Somit ist es erlaubt, das Bier zu verkaufen und Änderungen am Rezept vorzunehmen, allerdings müssen diese ebenfalls unter der Creative Commons Lizenz stehen. Schließlich muss auch den ursprünglichen Erfindern Anerkennung gezollt werden.
Neue Anwendungen
Dabei haben die Hobby-Brauer weitaus mehr im Sinn, als nur betrunken zu sein. "Warum nicht einmal die gesetzlichen Rahmenbedingungen - die Open-Source-Lizenz – auf andere Produkte als Software anwenden?" fragt sich etwa Rasmus Nielsen von Superflex, eine Gruppe, die ebenfalls bei der Entwicklung des Bieres dabei war.
Das Linux unter den Bieren
Dabei gehen die Studenten davon aus, dass ihr Bier durch zahlreiche Änderungen und Verbesserungen in Zukunft immer besser werden wird: "Vielleicht wird es einmal das Linux unter den Bieren", ist auf der Website von Vjores Øl zu lesen.
Version 1.0
In der Version 1.0 des Bieres ist neben den üblichen Ingredienzien auch Guarana enthalten. Dieses soll die Wirkung von 35 Milligramm Koffein enthalten.
Bisher ein Witz
Die Idee eine Open-Source-Bier zu erschaffen, ist schon 1998 im Internet aufgetaucht – allerdings handelte es sich dabei um einen Witz.
In Australien gab es schon bisher die Open-Source-Brauerei Brewtopia, bei der die Kunden auch Besitzer sind. (red)