Bewerbung an Innsbrucker Med-Uni "sinnlos"

21. Juli 2005, 11:44
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"Keinen Sinn" hat es laut Angaben der Universität Innsbruck vom Dienstag sich noch für einen Studienplatz zu bewerben

Innsbruck - "Keinen Sinn" hat es laut Angaben der Medizinischen Universität Innsbruck vom Dienstag sich noch für einen Studienplatz zu bewerben. Rund 2.000 Bewerbungen seien für die etwa 550 Studienplätze bereits eingegangen, ungefähr 60 Prozent davon von Studierwilligen aus Deutschland.

Die restlichen 40 Prozent würden auf Österreicher und Südtiroler entfallen. Viele Anwärter dürften sich an mehreren Universitäten beworben haben, erklärte ein Sprecher der Innsbrucker Medizin-Uni. Nach dem Ende der Anmeldefrist, am 24. Juli, werde man eine genaue Gesamtzahl der Bewerbungen veröffentlichen.

Maßgeblich für die Aufnahme an der Medizin-Uni ist in erster Linie das Datum des Poststempels der eingelangten Bewerbung. Bei mehreren eingelangten Briefen mit gleichem Stempel würden Zusatzkriterien wie Motivation, schulische Leistungen oder bisheriges Engagement im medizinischen, sozialen oder naturwissenschaftlichen Bereich herangezogen werden. Das Verfahren müsse allerdings noch die Gremien - Unirat und Senat- passieren, hieß es. Die Inskriptionsfrist beginnt am 29. August.

An der Innsbrucker Leopold-Franzens-Universität beginnt die Inskription am 1. August. Auf Grund der bisherigen Voranmeldungen sei ein eindeutiger "Trend" über einen vermehrten Zustrom deutscher Studierender noch nicht auszumachen, erklärte ein Sprecher der Innsbrucker Uni. Genaue Zahlen wollte man dazu aber nicht nennen. Alle Studierenden würden aufgenommen werden, hieß es. In den Fächern Biologie, Pharmazie, Psychologie und BWL wird es eine Studieneingangsphase von maximal zwei Semestern geben. (APA)

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