Privates Denkmal für Juhnke

22. Juli 2005, 22:26
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Initiative eines Ex-Alkoholikers, der verstorbenen Schauspieler bereits aus Schulzeit kennt: "Wie oft hat er mir 50, 100 Mark zugesteckt!"

Berlin - Ein früherer Alkoholkranker aus Berlin möchte Harald Juhnke mit einem Gedenkstein ehren. Wie die Zeitung "Der Tagesspiegel" berichtet, will Joachim Brunken, der jahrelang auf der Straße gelebt habe, dem am 1. April dieses Jahres gestorbenen Star damit danken. "Wie oft hat er mir 50, 100 Mark (25,6 Euro oder 51,1 Euro) zugesteckt!", sagte er. Brunken kennt Juhnke bereits aus der gemeinsamen Schulzeit in Berlin-Wedding. Heute ist der 64-Jährige dem Bericht zufolge trocken und betreibt eine Begegnungsstätte für Suchtkranke.

Skulptur soll im Herbst fertig sein

Er möchte, dass der Gedenkstein vor dem Elternhaus Juhnkes aufgestellt wird. Laut "Tagesspiegel" ist das Denkmal noch im Entstehen. Die rheinland-pfälzische Künstlerin Aike Stilow bearbeite einen 1,60 mal 2,20 Meter großen, schwarz gefärbten Findling, um darin das Gesicht Harald Juhnkes einzumeißeln. Allerdings stehen die erforderlichen Genehmigungen zur Aufstellung der Skulptur noch aus. Im Spätsommer oder Herbst will die Bildhauerin fertig sein. (APA/AP)

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