Aufgeben ist Friesachers Sache nicht

19. Juli 2005, 17:19
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Auch wenn Minardi-Ära zu Ende sein sollte: "Ich will auf alle Fälle in der Formel 1 bleiben, die Teams wissen wer ich bin und was ich kann"

Wien - Der österreichische Formel 1-Pilot Patrick Friesacher hat das Kapitel Minardi noch lange nicht abgehakt. "Warum auch? Minardi hat noch keine offizielle Mitteilung herausgegeben. Es wird sich in den nächsten Tagen entscheiden", meinte der Kärntner gegenüber der APA. Friesacher soll von Teamchef Paul Stoddart auf Grund fehlender Zahlungen bereits beim Hockenheim-Grand-Prix am kommenden Wochenende durch einen anderen Piloten ersetzt werden.

Auch wenn Friesacher wie erwartet das Cockpit räumen muss, wird er den Kopf nicht in den Sand stecken. "Ich will auf alle Fälle in der Formel 1 bleiben und dort weiter Fuß fassen. Ich bin einer, der nie aufgegeben hat und das werde ich auch jetzt nicht tun."

Der Ärger in der jetzigen Situation gilt vor allem jenen Leuten, die seit vielen Wochen Spekulationen aufgestellt hatten. "Schon seit Imola hat es laufend Gerüchte über mein Ende bei Minardi gegeben. Und das ist laufend so dahingegangen. Das nervt", erklärte der 24-Jährige, der kein böses Wort über Minardi verliert. "Ich fühle mich bei Minardi seit Beginn sehr wohl und habe mit Paul Stoddart nach wie vor ein hervorragendes Verhältnis."

Gleichzeitig muss sich der Wolfsberger aber nach anderen Optionen in der "Königsklasse" umsehen. "Wenn es mit Minardi nicht klappen sollte, dann müssen wir andere Lösungen finden. Die anderen Teams wissen wer ich bin und was ich kann."(APA)

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    Friesachers Bolide wird entwendet.

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