US-Ölpreis leicht gesunken

21. Juli 2005, 09:34
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Wegen geringerer Ölnachfrage im dritten und vierten Quartal entfernt sich der Ölpreis weiter von seinem Rekordhoch

Singapur - Der US-Ölpreis ist am Dienstag im frühen Handel unter Druck geraten. Dazu trug die Reduzierung der Prognose für die Ölnachfrage im dritten und vierten Quartal durch die Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) bei, aber auch das Abflauen des Hurrikan "Emily".

Ein Fass leichtes US-Öl der Sorte WTI kostete im asiatischen Handel 57,26 Dollar (47,5 Euro) und damit sechs Cent weniger als bei Handelsschluss am Montag. Damit entfernt sich die Notierung weiter von ihrem Rekordhoch bei 62,10 Dollar, das am 7. Juli erreicht worden war.

Nach seinem Zug über die mexikanische Halbinsel Yukatan hat der Hurrikan "Emily" Kurs auf Nordmexiko und den US-Bundesstaat Texas genommen. Im Golf von Mexiko waren vorsorglich umfangreiche Schutzmaßnahmen ergriffen worden. Das staatliche Erdölunternehmen Petroleos Mexicanos (Pemex) hatte alle Plattformen entlang des Hurrikankurses evakuiert und über 15.000 Arbeiter an Land in Sicherheit gebracht.

Am Montagabend (Ortszeit) teilte Pemex in Mexiko mit, dass die Öl- und Gasförderung gestoppt worden sei. Pemex fördert hier täglich 1,6 Mrd. Kubikmeter Gas und 2,95 Mio. Fass Öl. Die Anlagen sollen am Mittwoch wieder angefahren werden. (APA)

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